Biographien der ReferentInnen

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Mittwoch, 27. April 2016

 

Felix Warneken
Psychologie, Soziologie, Anthropologie

Associate Professor in Social Sciences & Education / Harvard University Department of Psychology. Early Career Research Award from the Society for Research in Child Development. Felix Warneken forschte bis 2009 am Max Planck Institute (MPI) for Evolutionary Anthropology / University of Leipzig in enger Zusammenarbeit mit Michael Tomasello; sein zentraler Forschungsschwerpunkt bildet die Frage nach dem Entstehen von Mitgefühl und altruistischem Handeln. Wie und unter welchen Bedingungen entsteht frühes prosoziales Verhalten? Wie wirken Biologie und Kultur in der Entwicklung zusammen?

 

Daniela Glätzle-Rützler
Ökonomie, Verhaltensforschung

Wirtschaftswissenschafterin, Doktorat an der Universität Innsbruck, Master in International Economics and Business Sciences, Master in Business Education. Daniela Glätzle-Rützler beforscht die Kooperationsbereitschaft von jungen Menschen und das Verhältnis von Fairness und sozialen Normen; sie forscht zur Fragestellung: Wie lassen sich die Erkenntnisse aus Mikroprozessen auf die Gestaltung von Rahmenbedingungen transferieren? 

 

Doris Bühler-Niederberger
Soziologie der Kindheit

Soziologin mit Habilitation an der Universität Zürich, seit 1994 Professorin für Soziologie der Familie, Jugend und Erziehung / Bergische Universität Wuppertal. Sie ist eine international bekannte Expertin für die Soziologie der Kindheit. Forschungsschwerpunkte: Soziologische Erforschung des Aufwachsens und hierfür relevanter Professionen und Institutionen. Zentrale Publikationen zur Lebensphase Kindheit; zur Agency von Kindern, Theoriebildung der Kindheit (Akteure und Handlungsräume). Weitere Publikationen u.a. zu Therapie und Zwang, Formenvielfalt der Fremderziehung, generationales Ordnen, das Kind als Chiffre, die Macht der Unschuld, Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe.

 

Donnerstag, 28. April 2016

 

Franz Schultheis
Soziologie, Armuts- und Arbeitsweltforschung

Franz Schultheis habilitierte bei Pierre Bourdieu und lehrte an zahlreichen Universitäten (Genf, Montréal, Louvain-la-Neuve, Strasbourg, Paris etc.). Zwischen 1999 und 2007 Berufungen an die Universitäten von Neuchâtel, Genf und St. Gallen. Er ist seit 2001 Mitglied des Nationalen Forschungsrates der Schweiz. Schultheis ist Präsident der Stiftung Pierre Bourdieu (St. Gallen), er war maßgeblich für die Verbreitung der bourdieu’schen Soziologie im dt. Sprachraum. Die breite Öffentlichkeit kennt ihn als Herausgeber des Buches „Gesellschaft mit begrenzter Haftung. Zumutungen und Leiden im deutschen Alltag“ (2005). Weitere Bücher u.a. Kindheit & Jugend in der Schweiz; Ein halbes Leben: biografische Zeugnisse aus einer Arbeitswelt im Umbruch; Im öffentlichen Dienst: kontrastive Stimmen aus einer Arbeitswelt im Wandel.

 

Richard Wilkinson
Politikwissenschaft, Ökonomie, Epidemiologie

Nach einem Start als Wirtschaftshistoriker (London School of Economics and Political Science) konzentrierte sich Wilkinson auf Epidemiologie. Er ist Professor emeritus for social epidemiology / University of Nottingham und Honorarprofessor / University College London. Große Bekanntheit erlangte Wilkinson 2009, als er mit Kate Pickett im Buch „The spirit level“ den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und gesellschaftlichen Problemen darlegte. Zusammen mit Pickett und Bill Kerry gründete er im selben Jahr den Equality Trust, der sich mit der Aufklärung über die Folgen der Ungleichheit und mögliche Maßnahmen zu deren Reduzierung befasst. 

 

Judith Hollenweger Haskell
Pädagogik, Sonderpädagogik, ICF-Gesundheitsmanagement

Professur für Bildung und „Diversity”, Leiterin des Forschungsclusters Inklusion an der Pädagogischen Hochschule Zürich, Consultant für UNICEF, Representative Board Member der Schweiz in der Europ. Agency for Special Needs and Inclusive Education. Präsidentin der EDK-Anerkennungskommission für pädagogisch-therapeutische Lehrberufe; Regional Chair Europe Region of the Education Commission / Rehabilitation International; Mitglied der WHO Functioning and Disability Reference Group on Intern. Classification of Functioning, Disability and Health (ICF). Mitglied im Steering Committee der ICF Research Branch und im Editorial Board des European Journal of Special Needs Education und des European Journal of Disability Research, sowie im Beirat Lernen und Lernstörungen.

 

Sabine Walper
Pädagogik, Psychologie, Psychotherapie

Präsidentin der Liga für das Kind Deutschland, seit 2012 Forschungs-Direktorin beim Deutschen Jugendinstitut e. V., seit 2001 Professur für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Jugendforschung am Institut für Pädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München, Habilitation am Fachbereich für Psychologie und Pädagogik der Universität zur „Individuation Jugendlicher in Konflikt-, Trennungs- und Stieffamilien. Theorie, Diagnostik und Befunde“; Familientherapeutin/Systemische Therapie.

 

Gehad Mazarweh
Psychologie, Psychotherapie, Soziologie, Psychotraumatologie

Psychoanalytiker und Psychotherapeut in Freiburg i.B. Er wuchs als Palästinenser in Israel auf, verließ mit zwanzig Jahren das Land, betrachtet aber heute noch Israel als seine Heimat und hält an der israelischen Staatsbürgerschaft fest. Nach dem Studium an der Universität Freiburg (Psychologie, Soziologie und Kriminologie) arbeitete er als freier Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht, Abt. Kriminologie, und seit 33 Jahren in eigener Praxis: Dort spezialisierte er sich auf die Arbeit mit Traumapatienten und traumatisierten Folteropfern. Er sammelte viel Erfahrung mit arabischen Patienten und kennt deren spezifischen Nöte: Für die Arbeit mit strenggläubigen Musliminnen entwarf er u.a. ein eigenes Konzept mit Mythen und Geschichten. 

 

Ulrich Ladurner
Politikwissenschaft, Journalist, Autor

Nach dem Studium der Politikwissenschaften und Geschichte an der Universität Innsbruck kam Ladurner über die Arbeiterzeitung, News, profil und fokus zur deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“, für die er seit 1999 als Auslandsredakteur tätig ist. 1994 erhielt Ladurner den Claus-Gatterer-Preis für eine ORF-Reportage. Zu den Gebieten seiner Berichterstattung gehörten Italien, der Balkan, Pakistan, Afghanistan, Lateinamerika, Iran und Irak, derzeit ist er zudem in der Redaktion der ZEIT für afrikanische Länder zuständig. In seinen vielfältigen Buchpublikationen (unter anderem zu Lampedusa, zum Iran, zu Afghanistan) verknüpft er auf gekonnte Weise die feinen Instrumente der Reportage mit der analytischen Schärfe eines langerfahrenen Reisenden und Erforschers geopolitischer Zusammenhänge. 

 

Freitag, 29. April 2016

 

Wulf Schiefenhövel
Humanethologie, evolutionäre Medizin und Anthropologie, Ethnomedizin

Zunächst ausgebildet zum Mediziner, führte Schiefenhövel ab 1965 Feldstudien zu traditionellen medizinischen Überzeugungen und Praktiken in Neuguinea durch, begründete die ethnomedizinische Forschung in Deutschland mit, promovierte über ethnomedizinische Untersuchungen bei den Kaluli und Waragu in Neuguinea und habilitierte über medizinische Psychologie und Ethnomedizin. Seine interdisziplinäre Arbeit vertiefte er als Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des Collegium Budapest, des Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZIF), Universität Bielefeld und des Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst. Er war Präsident der Intern. Society of Human Ethology und lehrt seit 1988 als Gastprofessor für Humanethologie an der Universität Innsbruck, und seit 2014 an der Universität Bordeaux. Als Emeritus leitet er die Gruppe Humanethologie am Max-Planck-Institut für Ornithologie. Umfangreiche Publikationen, u.a. zu Brücken zwischen Anthropologie, Medizin und Humanethologie; Evolutionäre Aspekte von Schwangerschaft, Geburt, früher Kindheit; Nonverbale Kommunikation; Aggression/ Aggressionskontrolle; Sexualität und Reproduktionsverhalten. Mitgründer & Herausgeber der Zeitschrift „curare – Journal for Ethnomedicine and Transcultural Psychiatry“.

 

Michael Kaess
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Neurobiologie

Geschäftsführender Oberarzt der Funktionsbereiche Tagesklinik und AtR!Sk (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg), stellvertretender Leiter der Sektion „Störungen der Persönlichkeitsentwicklung“. Forschungsgebiete: Risikoverhalten, Selbstverletzung und Suizidalität; Entwicklung und Frühintervention der Borderline-Persönlichkeitsstörung; Trauma, Stress und Neuroendokrinologie; Interaktion von Psychotherapie und Neurobiologie; pathologischer Internetgebrauch; virtuelle Welten und ihre Effekte auf Kinder und Jugendliche. 2014 Förderpreis der Stiftung für ambulante Kinder- und Jugendpsychiatrie und –Psychotherapie und Young Researcher Award der European Society for the Study of Personality Disorders.

 

Kurosch Yazdi
Erwachsenenpsychiatrie, Psychotherapie

Psychiater und Leiter des Zentrums für Suchtmedizin an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz. In seinem Buch „Junkies wie wir“ analysiert Yazdi die Wirkungen von digitalen Medien auf das Verhalten; er macht nachvollziehbar, was „den Junkie in uns weckt“, wie er funktioniert und wie Konzerne unsere Verhaltenssüchte und die unserer Kinder nutzen und sie zur ganz normalen Kulturpraxis erklären. In seinem Erstlingswerk beleuchtet Yazdi dunkle Seiten in jedem von uns, reflektiert die Lebensumstände einer Generation junger Menschen, die als manipulierbare 24/7-Konsumenten den Tritt verlieren, und spricht über das Muster, das hinter jeder Sucht steckt: der Wunsch nach Beziehung.

 

Silke Wiegand-Grefe
Psychologie, Psychotraumatologie, Psychotherapeutische Wirksamkeitsforschung

Psychoanalytikerin und Paar- und Familientherapeutin, Professur für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Medical School Hamburg, Leiterin der Forschungsgruppe »Familienforschung« am Univ.Klinikum Hamburg-Eppendorf (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik). Forschungsschwerpunkte: Entwicklung und Evaluation familienbasierter Interventionskonzepte (z.B. für Kinder kranker oder belasteter Eltern, für chronisch kranke Kinder und ihre Familien); transgenerationale Weitergabe traumatischer Kriegserfahrungen; Wirksamkeits- und Psychotherapieforschung bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Erwachsenen.

 

Martin Lemme
Psychotherapie, Gewaltfreier Widerstand

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Systemischer Therapeut, System. Supervisor und System. Elterncoach, Partner in SyNA: Systemisches Institut für Neue Autorität, Mitentwickler des Curriculums „Systemisches Elterncoaching“/IF Weinheim; mehrjährige Tätigkeit in ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe sowie Psychotherapie, Supervision und Fallberatung. In engem Austausch mit Haim Omer und Team (Tel Aviv) und mit Arist von Schlippe und Bruno Körner hat Lemme Konzept und Methode der „Neuen Autorität“ in Deutschland wesentlich mit- und weiterentwickelt. Die Methode wird als hilfreich für komplexe Erziehungs- und Verhaltensprobleme im Kontext schwerer Traumatisierungen, Ängste, aggressivem Verhalten und sozialem Rückzug bei Kindern und Jugendlichen gesehen.

 

Frederick Groeger-Roth
Soziologie, Psychologie, Sozialräumliche Prävention in Netzwerken

Soziologe und Projektleiter im Landespräventionsrat Niedersachsen. Studium der Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft (Bielefeld, Berlin). 1997
bis 2002 Forschung u.a. zu Jugendgewalt in benachteiligten Stadtteilen an der FU Berlin. 2002 bis 2008 Referent bei der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG); Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. 2004 bis 2008; Geschäftsführer der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V. 2009-2012;
Projektleiter „Sozialräumliche Prävention in Netzwerken“ im Landespräventionsrat Niedersachsen; seit 2013 Leiter des LPR-Arbeitsbereiches zu „Communities That Care“.

 

Samstag, 30. April 2016

und weitere Referentinnen / Leiterinnen der Ateliers

 

Ursula Henzinger
Verhaltensforschung, Humanethologie

Humanethologin, Gründerin von ZOI, Leiterin des Teams Ambulante Familienbegleitung-Schwerpunkt Bindung. Aufbau der „Emotionellen Ersten Hilfe“ und von „Baby Beobachten“ in Tirol (in Kooperation mit Prof. Brisch und Thomas Harms). „Emotionelle Erste Hilfe“ für Eltern und Babies wendet Krisen, um die Bindungsfähigkeit von Eltern und Säuglingen nachhaltig zu verbessern. Eingriffe von außen unterstützen Ordnungsprozesse, die dann von selbst wirksam werden können. Eltern entdecken den Zugang zu eigenen Ressourcen neu, sie lernen die Fähigkeiten ihres Babies und die eigene Rolle besser kennen. Die Freude am Zusammenspiel mit ihrem Kind bildet die wichtigste Voraussetzung einer sicheren Bindung.

 

Maria Kluge
MBSR, Achtsamkeitspraxis nach Jon Kabat-Zinn

seit 1994 zertifizierte MBSR- Lehrerin (Mindfulness Based Stress Reduction) an der Universität Massachusetts, wo John Kabatt-Zinn lehrte. Mit ihrer 30-jährigen Erfahrung als Körpertherapeutin entwickelte sie akademische Programme für Achtsamkeit in pädagogischen und medizinischen Einrichtungen. Beispiele ihres vielfältigen Wirkens sind ihr Engagement für www.mindandlife.org, ihre Zusammenarbeit mit Pro Juventute und die Gründung des Zentrums Osterloh.

 

Elisabeth Hahnke
social entrepreneur und coach, Gründermitglied von ROCK YOUR LIFE!

Studium an der Zeppelin Universität Friedrichshafen (Kommunikations- und Kulturmanagement). Noch während ihres Studiums entwickelte sie ROCK YOUR LIFE! im Gespräch mit Christina Veldhoen und Prof. Kenning. ROCK YOUR LIFE! ist heute ein Mentoring Netzwerk mit 44 Standorten und über 1800 aktiven Mentoring Beziehungen zwischen Hauptschülern und Studierenden. 2013 gab Elisabeth die Geschäftsführung weiter, um intensiver als Coach, Trainerin und Ausbildnerin zu arbeiten. Bei ROCK YOUR LIFE! engagiert sie sich weiterhin in den Bereichen Strategie, Aus- und Weiterbildung und Qualitätssicherung.

 

Marielle Manahl
Projekte der Hoffnung

initiierte und veranstaltet die Projekte der Hoffnung in Zusammenarbeit mit Christian Hörl: Alternative Nobelpreisträgerinnen zeigen Wege in eine lebenswerte Zukunft. Die Veranstaltung ist eingebettet in einen andauernden Prozess mit jungen Menschen an Vorarlberger Schulen, die ihre eigenen Projektideen entwickeln. Marielle Manahl ist selbständig im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Naturcoaching.

 

Heidi Dobner
Globart

hat GLOBART, die Denkwerkstatt für Zukunftsthemen, in den letzten 15 Jahren maßgeblich geprägt. Ziel ist es, Visionäre, Impulsgeber und Umsetzer zu Zukunftsthemen an einen Tisch zu bringen. Über die GLOBART wollen die Verantwortlichen die Gesellschaft mitgestalten, in der wir noch viele Jahre leben werden. Nichts überzeugt mehr, als das gute Beispiel authentischer Menschen, die Alternativen aufzeigen und diese leben; Bildung und Achtsamkeit sind Schlüsselbegriffe für eine Welt im Gleichgewicht.

        

 

Ibrahim Ismail
Rückenwind

entwickelte das Projekt Rückenwind, das – koordiniert von Paidaia e.V. – eine innovative Plattform für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche bietet; mit dem Ziel, bei diesen das Eigeninteresse für Bildung wieder zu erwecken. Aufbauend darauf entstand die Arbeit mit jugendlichen „Intensivtätern“, die zum deutlichen Rückgang der Jugendkriminalität in einigen deutschen Städten führte.

 

Mostafa Noori

stammt aus Afghanistan und kam als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Österreich. Er fand zunächst in der Wohngemeinschaft „Noemi“ des Don Bosco Flüchtlingswerkes ein Zuhause auf Zeit, und erinnert sich sehr gerne daran zurück. Die Vollendung des 18. Lebensjahres brachte zunächst erhebliche Schwierigkeiten. Mittlerweile hat er in Wien Fuß gefasst und überbrückt die Wartezeit auf den Asylbescheid, indem er die HAK-Matura nachholt und aktiv
in der Flüchtlingshilfe tätig ist.

 

Simon Mathis

Simon Mathis studiert Physik (ETH Zürich) und ist seit seinem 16. Lebensjahr  Teil der internationalen Art of Hosting-Gemeinschaft. Er engagierte sich unter anderem bei der Jugendinitiative „Friends for Change“/Welt der Kinder und ist ehrenamtlich bei Euforia tätig, einer NPO, die junge Menschen mobilisiert, befähigt und vernetzt, um innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

 

Peter Uffelmann
Psychotherapie, Integrative Gestalttherapie, Supervision

Anhaltende Lust am Lernen zeichnet Peter Uffelmann aus: Landmaschinen-mechaniker, Gymnasiallehrer, Coach für Jugendliche, integrativer Gestalttherapeut, Lehrcoach, Lehrsupervisor der Europäischen Akademie für Psychosoziale Gesundheit (EAG), pädagogischer Geschäftsführer einer gemeinnützigen Schul GmbH / Stiftung Aktion Sonnenschein, Lehrender der Universität Innsbruck, der PH Salzburg und der EAG ... Er baute Bildungsinstitute auf, ist Projektleiter des Schulleitungscoaching in Bayern (SCIB) und Referent für Interne Schulentwicklung durch Externe Beratung (ISEB /Auftrag Bayrisches Ministerium für Unterricht und Kultus); zahlreiche Publikationen.

 

Herbert Siegrist
Sozialpädagogik, Kinder-Jugend-Psychotherapie

Geschäftsführer „Arbeitskreis Noah“, Verein für Sozialpädagogik & Jugendtherapie und seit über 30 Jahren für das Management des österreichischen Jugendschiffs NOAH – Begleitung von Kindern und Jugendlichen und deren Familiensystemen – verantwortlich. Ausbildung zum Diplomsozialarbeiter und zum integrativen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten nach Fritz Perls (FPI).

 

Jörg Maywald
Soziologie, Psychologie, Pädagogik

Prof. Dr. Jörg Maywald, geboren 1955, Studium der Soziologie, Psychologie und Pädagogik in Berlin, Amsterdam und Paris, ist Mitbegründer des Berliner Kinderschutz-Zentrums. Er war viele Jahre in der Jugendhilfe, im Jugendgesundheitsbereich und in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 1995 ist er Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, seit 2002 Sprecher der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, seit 2011 Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam.

 

Referent Preconference Di, 5. April 2016

Ort: vorarlberg museum, Bregenz

 

John Hunter
Pädagogik, Beteiligung, World Peace Game

Betritt John Hunter das Klassenzimmer, sind seine SchülerInnen aufgefordert, die großen Probleme der Welt zu lösen. In Gruppen stellen sie die Regierung je eines Landes und übernehmen wichtigste Positionen. Sie werden mit akuten weltweiten Problemen konfrontiert (Hunger, bewaffnete Konflikte, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Flüchtlingsströme ...) und versuchen, diese in den Griff zu bekommen. Hunter lächelt, wenn er erzählt, den Kindern sei es schon gelungen, das Problem des Klimawandels innert weniger Tage zu lösen. Doch es gehe nicht so sehr um das Spiel, vielmehr lernen Kinder, was in unserer Welt extrem wichtig geworden ist: Komplexe Probleme erkennen, Informationen filtern, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten, schnell Entscheidungen treffen und diese revidieren, wenn sie ins Nichts führen oder zu scheitern drohen; mitfühlen lernen mit allen Menschen unseres Planeten.

 

Kuratierung / Moderation / Prozessbegleitung

 

Carmen Feuchtner

Mag.a phil. Geschäftsführerin von Welt der Kinder, Aufbau verschiedener sozialer Dienste in Vorarlberg (Hospizbewegung, Palliative Care-Ausbildung, Pflegende Angehörige / mit menschen pflegen); seit 2004 Aufbau der Kinderbeteiligung in Vorarlberger Gemeinden, Mitbegründerin von Welt der Kinder, Supervisorin (EAG/FPI). (Weitere Details siehe Website Welt der Kinder)

 

Gerhard König

Dr.med. Gründer/Vorstand von Welt der Kinder; Arzt, Kinder- und Jugendpsychotherapeut; Filmemacher mit mehrfachen Auszeichnungen. Als Arzt/Tropenmediziner seit 1995 in der humanitären Hilfe tätig (u.a. mit Ärzte ohne Grenzen, Caritas, IKRK) v.a. in Afrika und Zentralasien (Ruanda, Sudan, Tadjikistan, Sierra Leone, Afghanistan, Äthiopien). (Weitere Details siehe Website Welt der Kinder)

 

Moderation Initiativtag

 

Martin Büchele
Achtsamkeitstrainer und -coach, Organisationsberater, Prozessbegleiter

MBSR-Lehrer und akkreditierter Trainer von Potential Project für Corporate-Based Mindfulness Training® (CBMT®); Absolvent der Presencing/Theory U-Master Class von Otto Scharmer; langjährige Praxis im Einsatz und Vermittlung von Art-of-Hosting; spezialisiert auf Achtsamkeitstrainings für Organisationen (z.B. Europäische Kommission).

 

Christian Hörl

Betriebswirt, Diplomausbildung in Praxisberatung und Projektbegleitung am Institut für angewandte Psychologie in Zürich; Hörl war Geschäftsführer im Sozialbereich und Vorarlberger Landtagsabgeordneter. Seit 1991 selbständig als Coach, Supervisor und Projektbegleiter tätig; Leiter des Dialogprojekts des Bildungshauses St. Arbogast in Götzis.