Einleitung

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Im „Netzwerk Welt der Kinder“ bemühen wir uns konstant um ein spezifisches Anliegen: Der Fokus gilt dem Zusammenleben mit unseren jüngsten MitbürgerInnen. Wir wollen beitragen, angesichts der komplizierten Herausforderungen unserer Zeit Mut zu fassen und – gerüstet mit Wissen und Empathie – unsere sozialen Praktiken im Generationengefüge neu zu gestalten.

Das ist keine einfache Aufgabe. Sie bedarf der Orte des Austausches und der Verständigung, auch des Erprobens und Übens. Unsere Veranstaltung soll eine solche Gelegenheit schaffen. Das vorliegende Programm wurde in Gesprächen mit einer Vielzahl von Menschen vorbereitet: mit jungen Menschen, Kindern und Jugendlichen, mit KollegInnen aus kooperierenden Einrichtungen, aus Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen, Verwaltung und Administration und mit ExpertInnen aus unterschiedlichen Wissensgebieten. Gemeinsam bemühen wir uns, die Kräfte ins Bewusstsein zu heben, die auf unser Miteinander einwirken und wir laden Sie ein, sich an diesem Gespräch zu beteiligen: In Kenntnis der Wirkkräfte mit uns günstige Formen des generationalen Ordnens zu entwickeln.

Wie organisieren sich Menschen in verschiedenen Lebensaltern? Wie lassen sich soziale Praktiken gestalten, die die unterschiedlichen Interessen der Generationen ausgleichen? Wie verbessern wir die Verständigung zwischen verschiedenen Berufsgruppen und Menschen verschiedener Herkunft? Wir fragen nach Einflussgrößen, die in ihren Wechselwirkungen auf die Sozialisation unserer Kinder und Jugendlichen einwirken und ihre Lebenschancen prägen:

Gesellschaftliche Teilhabe und Voraussetzungen für Kooperation zwischen den Generationen und Professionen; Wirkungen von Armut, ökonomischer Ungleichheit, Flucht und Migration; Stress, psychische Gesundheit und die Folgen psychischer Erkrankung; Bedeutung und Wirkung virtueller Welten und der social media; neue Autorität und Wertesysteme in Elternschaft und Bildung; Friedensarbeit und sozialräumlich orientierte Prävention.

ForscherInnen und PraktikerInnen aus verschiedenen Disziplinen tragen bei: Menschen, denen es mit ihrer Forschung und Praxis gelingt, unsere Grundannahmen für ein neues Verständnis zu öffnen und damit eine Weiterentwicklung des gesellschaftlichen und generationalen Ordnens zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, aktuelle wissenschaftliche Forschung für die Praxis aufzuschließen und Reflexionen aus der Praxis an die Wissenschaft heranzutragen und den Weg für Kooperationen zu öffnen.

In einer sorgfältig gestalteten Atmosphäre beim Symposium, in vertiefenden Ateliers. Und in einem Großgruppenprozess, der alle TeilnehmerInnen des Symposiums in die Gestaltung von gesellschaftspolitischen Aussagen einbindet.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und Ihre Teilnahme!

Mag.a Carmen Feuchtner und Dr. Gerhard König


Im Namen des „Netzwerkes Welt der Kinder“: Christoph Hackspiel, Anneli Kremmel-Bohle (Vorarlberger Kinderdorf) / Wolfgang Katsch, Christian Posch, (SOS-Kinderdorf Österreich & International) / Stefan Allgäuer, Karin Moratti (ifs) / Peter Klinger, Michael Natter, Jonathan Jancsary (Caritas) / Georg Posch, Andreas Hemetsberger (aks gesundheit Gmbh) / Wolfram Metzger, Thomas Summer (pro mente Vorarlberg Gmbh) / Manfred Ganahl, Martin Fellacher (Stiftung Jupident)