Symposiumszyklus 2014 – 2020

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Das Symposium wird als Fortbildung für die Gesamttagung anerkannt.

Fortbildungspunkte: 20 DFP/Ärzt*innen, 22 AE/Psychotherapeut*innen

Psycholog*innen _ 18 E angesucht.

 

Grundsätzliches zum Symposiumszyklus 2014 – 2020 

 

Seit zwei Jahrzehnten dürfen wir Sie einladen, mit uns mehrere Tage kostbare Zeit zu teilen und einen Konvoi (H. Petzold) zu bilden, im Versuch, als große Gruppe von Menschen miteinander zu lernen. 

 

Das Programm entsteht zunächst im umfassenden Austausch mit jungen Leuten und mit Erwachsenen, die ihren Alltag begleiten. Der Austausch mit Vertretern der Führungsebene unserer Partnereinrichtungen, von Gemeinden, nationalen und transnationalen Netzwerken erschließt die gesamtgesellschaftliche Dimension bis hin zur ‚glocalen’ Perspektive. „Kindheit, Jugend & Gesellschaft“ ist nicht im nationalen Rahmen zu behandeln, es muss unterschiedliche Reichweiten von Gesellschaften einbeziehen. 

 

Wir identifizieren gemeinsam die größten Herausforderungen und laden Sprecher*innen ein, um die Entwicklung von Lösungen aus verschiedenen Wissensgebieten und Praxisfeldern zu orientieren und zu informieren. Sie teilen mit uns den jeweiligen Wissensstand ihrer Disziplin: Welche Einsichten konnten sie zu Wirkfaktoren gewinnen, die unsere Alltagshandlungen steuern? Was gilt es zu berücksichtigen, um Lebensumstände von jungen Menschen heute günstig zu beeinflussen? Welche Veränderungen sind zu erwarten und was bedeutet das für unsere Alltagspraxis? 

 

Im Austausch mit Forscher*innen, mit Vertreter*innen der Praxis und mit den jungen Menschen selbst werden beim Symposium Grundannahmen hinterfragt, überdacht und neu austariert: Die Einsichten des eigenen Fachs gewinnen durch die kritische Reflexion einer weiteren Perspektive an Klarheit. So kann das Handeln im konkreten Alltag neu ausgerichtet werden. Wenn wir den Weg, den wir gemeinsam gehen, auch nur um wenige Grade anders ausrichten, so gelangen wir am Ende des Tages an einen anderen Ort. 

 

Wir laden ein, das sprichwörtliche Dorf abzubilden, geben der Metapher jedoch eine neue Bedeutung: Es ist das eine, zu postulieren, das Kind brauche für ein gesundes Aufwachsen ein ganzes Dorf. Es hilft weiter, anzuerkennen: Das globale Dorf bedarf für seine Gesundheit der Perspektive, der Einsichten und Präsenz seiner Kinder. Es liegt an uns Erwachsenen, ihre Beiträge ernst zu nehmen und in der Ausgestaltung dieser Welt zu berücksichtigen. 

 

Sehen Sie unsere Videos unter: YouTube – Netzwerk Welt der Kinder

 

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