jung&weise

 

Grundlagen schaffen

Startet das World Peace Game, sind Teens aufgefordert, die großen Probleme der Welt zu lösen. Sie bilden Gruppen, jede formt die Regierung eines Landes und besetzt wichtige Positionen von Kabinett und internationalen Organisationen. 

Gemeinsam konfrontieren sie sich mit akuten weltweiten Problemen: Hunger, bewaffnete Konflikte, Ressourcenknappheit, Klimawandel, Flüchtlingsströme etc. Die Teens lernen, was in dieser Welt von extremer Wichtigkeit ist: Komplexe Probleme erkennen, Informationen filtern, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten, schnelle Entscheidungen treffen. Diese auch revidieren, wenn sie ins Nichts führen oder zu scheitern drohen – mitfühlen lernen mit allen Menschen, die auf unserem Planeten leben und einen Ausgleich zwischen den Interessen der verschiedenen Gruppen finden, sodass alle ausreichend gut leben können.  

 

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Der Generationendialog

Die jungen Leute, die sich auf den Weg machen, haben es schon einmal geschafft: Im World Peace Game entwickelten sie Lösungen für zentrale Herausforderungen der Gegenwart. In ihren Staaten stiegen sie auf erneuerbare Energien um, schafften den Ausgleich zwischen Arm und Reich, rüsteten ab und setzten Maßnahmen, um den Klimawandel und seine Folgen – den Verlust der Biodiversität, von Lebensräumen und eine weltweit wachsende Zahl von Flüchtlingen –, zu stoppen. 

Ihre Erfolge erzielten sie durch globales Zusammenwirken. Wie gelingt es nun, die Einsichten aus dem Spiel in die reale Welt zu übertragen? Was kann jede/r von uns beitragen, um die drängendsten Fragen unserer Zeit zu lösen? Was können wir tun, um diese Welt zu einem besseren Ort für alle Generationen zu machen? Inspiriert vom Film Tomorrow! Die Welt ist voller Lösungen (Cyril Dion und Mélanie Laurent) machen wir uns auf die Suche nach Projekten und Initiativen, die ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen in die Realität übertragen. Während das Filmteam weltweit unterwegs ist, suchen wir nach Lösungen vor Ort, in unserer unmittelbaren Umgebung. Wir sind sicher: Es lassen sich Antworten finden. Und wo es diese noch nicht gibt, entwickeln wir selber welche. 

Kinder und Jugendliche laden interessierte Erwachsene sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft zum Gespräch. Zunächst tragen die Teens Kurzstatements vor, dann laden sie an ihren Tisch: Um aus dem Überblick bestmögliche Lösungen abzuleiten, werden je Tisch Aspekte eines Gesamtthemas vertieft. Daraus werden Anstöße abgeleitet, wie eine gemeinsame Welt gestaltet werden kann. Die Debatte möge beginnen!

jung&weise konkret: Lösungen entwickeln, prüfen, weitertragen:

In der Regio im Walgau befassen sich die Initiativteams mit der Frage: Wie enkeltauglich ist unser Konsumverhalten? Wie können wir den Müll loswerden? Was trägt bei, unser Miteinander lebendig und vielfältig zu gestalten (und zu erhalten): Im Verhältnis von Mensch & Natur, im Zusammenspiel verschiedener Kulturen?

Die ersten Aktion gilt dem Ansinnen ‚Zero Waste'. Wir treffen uns mit Fachleuten, recherchieren unterschiedliche Lösungsszenarien und befassen uns in einer Tagung mit Fragen wie: Kennt die Natur Müll? Kann aus ‚Waste' auch Vielfalt werden? Was ermöglicht und unterstützt Biodiversität? In welcher Wechselwirkung stehen unser Konsum- und Essverhalten mit Bodenbeschaffenheit, Arten der Landwirtschaft, Aufteilung von Raum zwischen sozialen Gruppen, mit Innovationen in der Herstellung von Lebensmitteln und nicht zuletzt mit staatlichen Regeln?

Die Fragen und Erkenntnisse werden mit Erwachsenen geteilt, die Initiativgeber*innen sind die jungen Leute. Sie laden u.a. zur

Tagung am 12. April 2019

(mit Heribert Insam/Institut für Mikrobiologie, Universität Innsbruck und Andreas Weratschnig, Landwirtschaftskammer Vorarlberg)

Zero-Waste Picknick & Spieletag am 7. Juni 2019 im Schäflegarten in Satteins

 

 

 

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