Auszug Statuten
des Vereins
„Welt der Kinder
- a child’s world “
ZVR-Zahl: 158 521
078
§1
Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
Der Verein führt den
Namen:
„Welt der Kinder – a child’s world“
(2) Er hat seinen Sitz
in Bregenz, A-6900, und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz
Österreich.
(3) Die Errichtung von
Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.
§2
Zweck
(1) Der Verein WELT
DER KINDER, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, tritt
ein für eine kindgerechte Gesellschaft und für den Schutz von
Kindern gegen Gewalt und Deprivation in familiären und
gesellschaftlichen Kontexten, in nationalen und internationalen
Kontexten, in den reichen Ländern des „Nordens“, und den armen
Ländern des „Südens“.
WELT DER KINDER leiten
innerhalb und an den Schnittstellen der Kulturen, der
Gesellschaftssysteme und wirtschaftlichen Prosperitäten, in
Österreich und im internationalen Raum folgende Grundfragen:
-
Was braucht ein
Kind für seine Entwicklung?
-
Was schützt
Kinder, welche Ressourcen, welche Risikofaktoren wirken in ihrem
Leben, welche präventiven, fördernden Maßnahmen stehen zur
Verfügung?
-
Wie wirken sich
die Erfahrungen von Vernachlässigung, Verstörung und Gewalt im
Leben eines Kindes aus? (Analyse der erlittenen
Gewalt/Deprivation, Methoden des Erkennens, Erfassens und
Bewältigens, Auswirkungen interkultureller Unterschiede auf
Erleben und Interpretation erlittener Gewalt)
-
Welche Sprachen
haben Kinder, um ihren Erfahrungen Ausdruck zu verleihen?
-
Wie können von
Gewalt und Deprivation betroffene Kinder darin unterstützt
werden, einen heilsamen Weg für ihr zukünftiges Leben zu finden?
(Behandlung, Begleitung, Integration, Prävention von erneuter
Viktimisierung)
-
In welchen
Systemen leben Kinder und welches sind die Konsequenzen des
individuell erlittenen Leides für die Gemeinschaft und
Gesellschaft?
-
Welche Rechte
haben Kinder, wie können die den Kindern angestammten Rechte auf
Leben, Schutz, Entwicklung und Partizipation garantiert werden?
-
Welche
Verantwortung kann und muss die Gesellschaft übernehmen, wie ist
die Infra- und Arbeitsstruktur der im Themenfeld arbeitenden
Organisationen optimal zu gestalten?
(2) Der Verein ist
selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung
ausgerichtet. Der Verein darf nur für seine satzungsgemäßen Zwecke
Vermögen ansammeln. Ein sich allenfalls ergebender Gewinn ist
ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszwecks zu verwenden und darf
nicht an Mitglieder ausgeschüttet werden. Der Verein darf abgesehen
von völlig untergeordneten Nebenzwecken keine anderen als
gemeinnützige Zwecke verfolgen.
§3
Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
(1) Der Vereinszweck
soll durch die in den Abs.2 und 3 angeführten ideellen und
materiellen Mittel erreicht werden.
(2) Als ideelle Mittel
(Tätigkeiten) dienen folgende Aktivitäten in den nachgenannten
Schwerpunktbereichen:
a) Symposium
Kindheit und Gesellschaft, Kindheit und Trauma.
Die jährliche Veranstaltung des Symposiums (und verwandter
Veranstaltungsformen) zu oben genannten Themen und deren
Weiterentwicklung in interdisziplinären und interkulturellen
Diskursen.
b)
Wissensmanagement, Wissensentwicklung, wissenschaftlicher
Diskurs, Informationsaustausch, persönlicher Erfahrungsaustausch
im Rahmen der längerfristig angelegten Partnerschaften,
Fortbildung von Fachleuten im Sinne der Erreichung einer
größeren Effizienz beim Wahrnehmen, Erfassen, Erkennen,
Verstehen und Bewältigen der Auswirkungen störender,
belastender, zerstörender Einflüsse auf Kinder.
c) Plattform für
eine kindgerechte Gesellschaft in Vorarlberg, (mit der Option,
die Plattformaktivitäten auf die anderen österreichischen
Bundesländer auszuweiten): Grundlagenarbeit, Umsetzung der
UN-Kinderrechte in gegebenen gesellschaftlichen und politischen
Kontexten, Kinderbeteiligungsprojekte, Elternbildung,
Fachtagungen „Leben mit Kindern“, Aktionswochen mit Kindern.
d) Bildungsarbeit,
Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungstätigkeit, Erstellung von
Unterrichtsmaterialien, Erstellen von Internetplattformen:
Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für die genannten
Themen.
(z.B. Kids Guernica in Vorarlberg - 2003).
e) Aufarbeitung
der Themen für die Audiovisuellen- und Printmedien; Realisierung
von Filmen.
(in Fortführung bereits realisierter Filmarbeiten, wie z.B. der
Dokumentarfilm „Kindheit und Gewalt“ (2000 - 2006), bzw. die
Filme von/mit Kindern „Kinder(t)räume - Visionen für die
Gegenwart“ (2005 - 2010).
f) Teilhabe an
Projekten, die aktiv und therapeutisch (Schwerpunkte: Medizin,
Psychotherapie, Soziologie, Ökologie, Ökonomie) mit belasteten,
deprivierten, traumatisierten Kindern (Gesamtspektrum
potentieller Pathogenesen) arbeiten, (u.a.Kooperation mit
humanitären Organisationen im nationalen und internationalen
Raum).
g) Alle weiteren
Tätigkeitsbereiche, die dem zentralen Anliegen (Vereinszweck) zu
Gute kommen.
Insgesamt und
schwerpunktübergreifend gilt:
Um eine möglichst
breite Wirkung zu zeitigen, um eine wachsende Lobby für Kinder zu
erreichen, fördert WELT DER KINDER insbesondere den inhaltlichen und
persönlichen Austausch zwischen den Mitgliedern von nationalen und
internationalen Einrichtungen und Institutionen, die sich in diesem
Themenfeld positionieren.
Besondere
Berücksichtigung findet hierbei die Förderung der inter- bzw.
multidisziplinären und einer interkulturellen Kommunikation:
Erfahrung und Wissen von ExpertInnen aus verschiedenen Kulturen und
Professionen werden zueinander in Kontakt gebracht und einer
breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ein Forum wird
eröffnet, das der Vernetzung von Organisationen im Sinne einer
gemeinsamen Forschung, Kommunikation und Weiterentwicklung dient.