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„Das Kind, Kindsein, Kindheit.
Das Dasein eines Kindes.

Die Wahrnehmung von Daseinsformen,
die sich von unserer eigenen gegenwärtigen unterscheiden,
wesenhafte Daseinsformen in Gestalt und Erscheinung von Kindern.

Aber auch unser Dasein als Kinder.
Wir selbst als Kinder, unsere Entwicklung,
das Wirken unserer eigenen Kindheit in unserem jetzigen Leben.

Kindsein, ein Reich der Möglichkeiten,
eine wundersame Daseinsform,
die in ihrem Ausgang wundersam ist
und in ihrer Entwicklung wundersam bleibt.

Der Keim des Lebens, der in der Kindheit liegt,
In den beginnenden lebenden und lebendigen Jahren seiner Existenz.

Jegliche personale und jegliche soziale Wirklichkeit
und Verwirklichung ist als Keim in diese Zeit gelegt,
die so verwundbar ist.

Veränderungen, Verbesserungen einer individuellen Existenz
und sozialer, gesellschaftlicher Wirklichkeiten
gelingen nur im Schutz und in der Fürsorge für diese Zeit,
für diese besonders verwundbare Zeit.

Möge es uns gemeinsam, gemeinsam mit Ihnen, gelingen,
Kindern Schutz und Fürsorge zu ermöglichen.“

Dr. Gerhard König, Obmann
(in der Eröffnungsrede zum Symposium Kindheit und Trauma I, Oktober 2000)