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Gertrude Bogyi | Österreich
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP) an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Wien (AKH). Initiatorin, Geschäftsführerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die Boje. Sie arbeitet seit 30 Jahren mit Kindern in akuten Krisensituationen und in der stationären Behandlung. Aufbau der interdisziplinären Bildungsprogramme der IP.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
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Christiana Brown | Ghana/Großbritannien
Christiana Brown, Gesundheitserzieherin, arbeitet seit mehr als 15 Jahren für internationale Organisationen, zuletzt für die Child-to-Child Trust, die sich auf Health Care spezialisiert hat und Kinder als aktive Partner in der Vermittlung von Gesundheitswissen einbezieht. In den letzten acht Jahren betreute Christiana Brown Partnerorganisationen in Ländern Ost- und Westafrikas, um gemeinsam Bewältigungsstrategien für Kinder zu entwickeln, deren Familien von AIDS betroffen sind.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
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Serdar M. Değirmencioğlu | Türkei
Prof. Dr. Değirmencioğlu forschte für sein PhD an der Wayne State Univ./Detroit (USA) zur Entwicklungspsychologie der Lebensspanne und konzentrierte sich dabei auf Kinder- und Jugendpartizipation, auf Gemeinwesenbildung und die Sprache der Emotionen im Kontext von Migration und Friedensbildungsprozessen. Seine Expertise in Kinderrechten und –beteiligung setzte Prof. Değirmencioğlu in Beratungstätigkeiten für die Weltbank, für UNICEF und die WHO ein. Er ist ein Mitglied des Exekutivkommittees der Internationalen Gesellschaft für die Erforschung von Verhaltensentwicklung (www.issbd.org) und war Präsident des internationalen Kommittees des Verbandes für Community Research. Während mehrerer Jahre war Prof. Degirmencioglu auch Sprecher der türkischen Kinderrechtskoalition (NCCR). Prof. Degirmencioglu war auch ein Gründungsmitglied der Europäischen Vereinigung für Community Psychologie.
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Adele Diamond | Canada
Als Pionierin im Bereich der neurobiologischen Forschung und eine ihrer renommiertesten Vertreterinnen in Nordamerika ist Adele Diamond Mitglied der Royal Society of Canada und Professorin an der Britisch Columbia University in Vancouver. Prof. Diamond war Mitbegründerin des Forschungsbereichs kognitive Entwicklungsneuropsychologie und eine der weltweit führenden Forscherinnen im Bereich der Entwicklung kognitiver Funktionen, die vom präfrontalen Kortex abhängen (sog. Selbst-Regulierung, kognitive Kontrolle und exekutive Funktionen). Seit 1980 untersuchte Prof. Diamond diese Funktionen im klinischen Kontext und in Kontrollgruppen (Fokus: Entwicklung in der frühesten Kindheit und Verlauf während der Lebensspanne). Diese Fähigkeiten beinhalten Affektkontrolle, kognitive Flexibilität, Arbeitsgedächtnis, direkte Aufmerksamkteit und die Fähigkeit zum logischen Denken. Das Labor von Prof. Diamond untersucht fundamentale Fragen zur neuroanatomischen Entwicklung und ihrer neurochemischen Basis, sowie die genetischen und umweltbedingten Einwirkungen auf diese Fähigkeiten. Ihre Forschung zu genetischen Störungen der Stoffwechselerkrankung PKU veränderte weltweit die medizinischen Standards der Behandlung und verbesserte deutlich die Lebensqualität der betroffenen Kinder.
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Klaus Feßmann | Deutschland
Professor Klaus Feßmann ist Pianist, Komponist und Klangkünstler, er lehrt Komposition an der "Universität Mozarteum Salzburg“. Seit seiner frühesten Kindheit beschäftigt er sich mit allen Phänomenen, die Klang und Sprache ausmachen. Über die Sprache geriet Klaus Feßmann zu den Steinen und arbeitet am Klang derselben, er hat inzwischen weit über 20 KlangSteine gebaut und entwickelt, die auch zur therapeutischen Arbeit eingesetzt werden. Mit zwei pädagogischen Konzepten ist Prof. Feßmann seit einigen Jahren erfolgreich, dem Migrationsprojekt "ReSonanz& AkzepTanz" und "faustlos und die kieselschule". „ReSonanz& AkzepTanz“ erhielt den ECHO Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung. Es wurde eine völlig neue Form der Musik- und Kulturvermittlung für Schulen entwickelt. Die Kinder machen im spielerischen Umgang mit Bewegung, Rhythmus und Musik Erfahrungen, die weit über den schulischen Kontext hinaus wirken und allgemein die lebenstaugliche Entwicklung fördern. Sie sind vor allem im Bereich der Gewaltprävention wirksam und eröffnen Möglichkeiten der Deeskalation. In wechselseitigem Respekt lernen die Kinder, sich voreinander als wertvolle Mitglieder einer Gruppe oder Gesellschaft zu bewegen.
Teilnahme an den Symposien:Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Karin Haubrich | Germany
Karin Haubrich ist Mitglied des Deutschen Jugendinstituts und arbeitet zum Schwerpunkt Evaluation in der Jugendhilfe. Sie ist im Vorstand der DeGEval - Gesellschaft für Evaluation und fungierte von 2002 bis 2007 als Sprecherin des Arbeitskreises "Soziale Dienstleistungen". In ihrer Forschung und Lehre konzentriert sich Karin Haubrich auf Programmevaluation, Cluster-Evaluation, Programmtheorie-Evaluation, Evaluationstheorie und –methodologie sowie Standards der Evaluation. Wissenschaftliche Begleitung von Bundesmodellprogrammen im Bereich Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe, Forschungsarbeiten zu "Zeitpolitik und Lebensqualität". Zahlreiche Publikationen zu Standards der Evaluation und zu sozio-politischer Innovation.
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Sabine Hebenstreit-Müller | Deutschland
Die Sozialwissenschaftlerin Sabine Hebenstreit-Müller ist Direktorin des Berliner Pestalozzi-Fröbel-Hauses, das als erste deutsche Einrichtung das britische Modell des "Early Excellence Centre" erprobt. Hebenstreit-Müller ist zudem Mitglied einer Kommission, die von der britischen Regierung einberufen wurde, um auf internationaler Ebene Erfahrungen mit Familienzentren zu sammeln. Seit 1999 Direktorin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin; davor tätig als Leiterin des Amtes für Soziale Dienste Ost und Jugendamtsleiterin in Bremen; Leiterin des Bereichs Familie im Forschungsinstitut Frau und Gesellschaft in Hannover; Lehrerin an Grund- und Hauptschulen mit dem Schwerpunkt Kunsterziehung.
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Gerald Hüther | Deutschland
Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther leitet die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Univ. Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen die Auswirkungen, die Angst, Stress, psychische Abhängigkeiten und Ernährung auf das Gehirn nehmen sowie die Beeinflussbarkeit der kindlichen Hirnentwicklung durch psychosoziale Faktoren und psychopharmakologische Behandlungen. Neben ca. 150 Originalarbeiten auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung in internationalen Fachzeitschriften hat er noch mehrere wissenschaftliche Monographien sowie populärwissenschaftliche Sachbücher publiziert. Er ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften und Mitherausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften und Fachbücher.
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Ibrahim Ismail | Deutschland
Ibrahim Ismail studierte von 2002 bis 2008 Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität. Schon während seines Studiums arbeitete er als Sportpädagoge mit benachteiligten Jugendlichen. Für seine Diplomarbeit „Streetwork im sozialen Brennpunkt – Perspektiven einer zeitgemäßen Sozialarbeit“ erhielt er 2008 den Universitätspreis des Rotary Clubs Bochum-Hellweg. Heute koordiniert er das daraus hervorgegangene Projekt „Rückenwind“, ist Vorstandsvorsitzender der Bildungseinrichtung Paidaia e.V. www.paidaia.com und arbeitet als Sportlehrer am Berufskolleg Opladen. In der Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen wird der Bildung allgemein eine Schlüsselfunktion zuerkannt. Wie aber bringt man diese Kinder und Jugendlichen - die mit Bildung häufig nur Minderwertigkeitsgefühle und Frustrationserlebnisse assoziieren - dazu, für Bildung empfänglich zu werden? Rückenwind ist ein Projekt, welches diesen Konflikt auflösen soll. Das Projekt bietet eine innovative Plattform, mit der Zugangswege zu den sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen geschaffen werden, um ein Eigeninteresse an Bildung in ihnen zu wecken. Das Projekt Rückenwind stellt eine Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes „Neue Wege“ dar, welches von Ibrahim Ismail am sportpädagogischen Lehrstuhl der Ruhr-Universität Bochum konzipiert und empirisch ausgewertet wurde. Die empirische Studie stellte eine hohe Effektivität und Effizienz des Projektes im Hinblick auf seine pädagogischen Ziele fest. Sollte es ein Erfolgsgeheimnis bei unserer Projektarbeit geben, so ist es das, was sich schon Anton Semjonowitsch Makarenko Anfang des 20. Jahrhunderts als Prinzip seiner Arbeit zugrunde gelegt hatte: „Ich fordere, weil ich dich achte, und ich achte dich, weil ich dich fordere.“
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
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Mekbul Jemal | Äthiopien
Tänzer und Choreograph, Mitglied der ‚Adugna Dance Troupe‘. Diese Tanzgruppe entstand in einem Tanz-Projekt (‚Community-Dance-Project‘), das von Royston Mal-doom 1996 für Strassenkinder in Addis Abeba (Äthiopien) gegründet worden war. Das Ensemble ist hoch angesehen und wird international zu Aufführungen eingeladen.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
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Lothar Krappmann | Deutschland
Lothar Krappmann studierte Theologie und Soziologie. Sein Buch „Soziologische Dimensionen der Identität“ ist mittlerweile in der 10. Auflage erschienen und gilt als Standardwerk der Soziologie. Bis 2001 war Lothar Krappmann wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, wo er sich auf Sozialisationstheorie, soziale und moralische Entwicklung von Kindern, Peergroup (Gleichaltrigengruppen) Interaktionen bei Kindern, Beziehungen in der Gruppe, auf das Verhältnis von Familie und Peergroup, auf Tagesbetreuungseinrichtungen und auf beobachtende Forschungsmethoden im Kontext Kinderrechte konzentrierte. Lothar Krappmann ist Forscher und Honorarprofessor für Soziologie der Erziehung an der Freien Universität Berlin. 2003 wurde er als eines von 13 Mitgliedern in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt und 2007 für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
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Jörg Maywald | Deutschland
ist Soziologe und Psychologe und seit 1995 Geschäftsführer der Liga für das Kind sowie seit 2002 stellvertretender Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Jörg Maywald publizierte vor allem zum kindlichen Trennungsverhalten, zum Kinderschutz und zum Pflegekinderwesen. Sein Studium der Soziologie und Psychologie absolvierte er in Berlin, Amsterdam und Paris. Bereits Mitte der 70er Jahre war er Mitbegründer im Berliner Kinderschutz-Zentrum, wo er bis 1986 tätig war, anschließend arbeitete Maywald für 2 Jahre an der Ecole Expérimentale von Bonneuil-sur-Marne, Frankreich (Kinder- und Jugendpsychiatrie), es folgten Lehraufträge in der Aus- und Weiterbildung im Hochschulbereich. Von 1991 bis 1994 koordinierte Maywald das Bundesprojekt "Förderung des Pflegekinderwesens in den neuen Bundesländern".
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Melinda A. Meyer | Norwegen
Gründungsmitglied und Direktorin des Norwegischen Ausbildungsinstitutes für ‚Expressive Arts Therapy‘. Direktorin der Psychodrama- und Bioenergetik TherapeutInnen. Spezialisierung auf Klinisch-Psychiatrische Arbeitsfelder. Meyer arbeitet seit 20 Jahren mit traumatisierten Flüchtlingen und Überlebenden von Konflikten und forscht am Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge / Universität Oslo und am ‘Norwegischen Zentrum für Gewalt- und Traumatic Stress Forschung’. Internationale Lehrtätigkeit und Publikationen; (Buch, Artikel, Video). Ihre psychosoziale und körperorientierte Arbeit mit Flüchtlingen baut darauf auf, Rituale des Körpers wieder zu finden, die den Alltag in den Herkunftsländern über Generationen geprägt haben.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
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Gyles Morris | Großbritannien
Mitbegründer und Geschäftsführer von Naturesbase, einer Organisation, die Zugang zu Lernen in und mit der Natur ermöglicht. Gyles Morris ist am glücklichsten, wenn seine Leidenschaft für die Umwelt und seine vielfältigen, praktisch-konkreten und inspirierenden Zugänge (Aha-Erlebnisse garantiert!) mit anderen teilt, am besten auch an einem gemeinsamen Lagerfeuer sitzend. Als Landschafts-Architekt und Lehrer hat er sich über 15 Jahre dafür engagiert, SchülerInnen, Studierende und PädagogInnen in Outdoor-Pädagogik zu inspirieren. Gyles Morris unterrichtet an der Pädagogischen Hochschule Kurse für Geographie (London Institute of Education) und widmete sich viele Jahre dem Design und der Beratung von Schulhofentwicklungen. Morris wird in Großbritannien häufig als Sprecher und Seminarleiter angefragt. Er leitet auch Expeditionsgruppen in entlegene Teile der Welt für „Across the Divide Expeditions“.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
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Margret Nkrumah | Ghana
Margaret Nkrumah wurde bei der Generalversammlung 2008 zur Vizepräsidentin von SOS-Kinderdorf International gewählt. Die gebürtige Ghanaerin, verheiratet und Mutter dreier erwachsener Töchter, hat über Jahrzehnte im Bildungsbereich nicht nur für SOS-Kinderdorf, sondern auch innerhalb verschiedener afrikanischer und internationaler Bildungsnetzwerke viel bewegt und zum Positiven verändert. Margaret Nkrumah hat in Großbritannien und Ghana studiert, war an mehreren Schulen in Ghana und Simbabwe tätig, bevor sie 1992 Direktorin des SOS Hermann Gmeiner International College in Tema wurde. Das College entwickelte sich in den 18 Jahren unter ihrer Leitung zu einer Talenteschmiede für junge Menschen aus Afrika, denen damit die Tore zu Universitäten in aller Welt offen stehen. Integraler Bestandteil der Ausbildung ist auch die aktive Mitarbeit der SchülerInnen in Sozialprogrammen für die Nachbarschaft. Vor allem aber wurde die Schule zu einem Bildungsinstitut, dessen StudentInnen sich intensiv mit den Potentialen, Besonderheiten und Perspektiven des afrikanischen Kontinentes auseinandersetzen. Hier sieht Margaret Nkrumah, die als Direktorin des College 2008 in Pension ging, auch in ihrer neuen Rolle als Vizepräsidentin des Dachverbands eine besondere Mission: "Ich werde mich mit aller Kraft für die weltweite Arbeit von SOS-Kinderdorf einsetzen. Ganz besonders liegt mir das Schicksal der benachteiligten Kinder in Afrika am Herzen. Alle Länder müssen für ihre Kinder Verantwortung übernehmen.“
Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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Hilarion Petzold | Deutschland/Niederlande
Univ.Prof.Dr.Dr.Dr.; studierte Philosophie, russ. orthodoxe Theologie, Psychologie, Sonderpädagogik, Medizin in Paris (Dr. theol. 1968, Dr. phil. 1971), Düsseldorf und Frankfurt (Dr.phil. 1979). Entwickler und Begründer des schulenübergreifenden Modells der Integrativen Therapie. Emer. Prof. für Psychologie, klinische Bewegung-stherapie und Psychomotorik an der Freien Universität Amsterdam. Wissenschaftlicher Leiter der Studiengänge Supervision und Psychotraumatologie, Donau-Universität Krems. Mitbegründer des "Fritz Perls Institut für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung" und Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter der "Europäischen Akademie für Psychosoziale Gesundheit". Autor zahlreicher Bücher und Fachpublikationen zur Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie, klinischer Philosophie. Aktivitäten in den Bereichen Supervision, Organisationsentwicklung, Coaching im Non-Profit- und Profitbereich.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
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Franz Resch | Deutschland/Österreich
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychoanalytiker. Vorsitzender der Deutschen Liga für das Kind. Ordinarius und ärztlicher Leiter (seit 1993) der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg. Zahlreiche Untersuchungen und Publikationen u.a. zur Entwicklungspsychopathologie des Kindes- und Jugendalters und zur klinischen Emotions- und Therapieforschung.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
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Arno Stern | Frankreich
Arno Sterns Leben und Werk verschmelzen ineinander. Nach politischer Verfolgung und Flucht während der Kriegsjahre nahm er in Paris im Jahr 1946 (mit 22 Jahren) eine Stelle in einem Heim für Kriegswaisen an. Er sollte die Kinder beschäftigen. Er ließ sie malen und begriff sofort die Wichtigkeit dieses Spieles, vorausgesetzt, dass es unter geeigneten Bedingungen geschieht. Er erfand dafür eine besondere Einrichtung, die bis zum heutigen Tage weiterbesteht: den Malort, mit den schützenden Wänden und dem Palettentisch. Im Malort begann kurz darauf seine bis dato währende Forschungsarbeit, zu der er durch seine Aufenthalte in Mauretanien, Peru, Niger, Mexiko, Afghanistan, Äthiopien, Guatemala, Neu-Guinea inspiriert wurde. Er gründete ein neues Forschungsgebiet und gab ihm 1987 einen geeigneten Rahmen, das I.R.S.E. (Institut de Recherche en Sémiologie de l’Expression - Forschungsinstitut für Ausdruckssemiologie).
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
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Kerstin Westhoff | Schweiz
lic phil. Psychologin FSP, 1985 Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Fachrichtung Biochemie, 1990 Studium der Klinischen Psychologie an der Universität Basel, 1997 Lizentiat in Klinischer Psychologie an der Universität Basel. Ausbildung in psychoanalytisch orientierter Psychotherapie seit 1995. Psychologin an der Kinder- und jugendpsychiatrischen Universitätsklinik Basel und Psychoonkologin des Kinderspitals Basel.
Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
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