Biografien aller ReferentInnen PDF Drucken
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Lieselotte Ahnert | Deutschland

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE / PÄDAGOGISCHE PSYCHOLOGIE / (FRÜH-)SOZIALISATION, EMOTIONALE UND KOGNITIVE ENTWICKLUNG / MENTALE GESUNDHEIT VON KINDERN

Professorin für Entwicklungspsychologie der Fakultät für Psychologie der Universität Wien (seit 2006). Professorin für Entwicklungsförderung und Diagnostik an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln (2004- 2006). Professorin für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Studiengang Rehabilitationspsychologie (2001- 2006). Privatdozentin an der Freien Universität Berlin seit 2000. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Die Mutter-Kind-Beziehung und Ihre Variationen; Entwicklungskonsequenzen für Kleinkinder in familiärer und außerfamiliärer Betreuung; Beziehungsbezogene Determinanten früher Bildung; Stress-reaktivität und kindliche Belastungen in außerfamiliärer Betreuung; Peer-Kontakte als Entwicklungsressource.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Josef Christian Aigner | Österreich

Psychologe und Psychoanalytiker, Professor für Psychosoziale Arbeit und Psychoanalytische Pädagogik/Universität Innsbruck. Vorstandsmitglied des “Österreichischen Kinderschutzbundes - Verein für Gewaltlose Erziehung”; “Hans Czermak- Preis” 1993 für Verdienste gegen Gewalt an Kindern; Gründung (2003) und Leitung (bis 2007) der Koordinationsstelle “Elternbildung Tirol”; Gründung (2006) und wissenschaftliche Leitung des regionalen Bildungszentrums “Mundium” in Telfs. Arbeitsschwerpunkte Vater-Kind-Beziehung und neuerdings die Frage der Männer in der öffentlichen Erziehung (“Public fathers”-Forschungsprojekt).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Jeroo Billimoria | Indien

BESTE PRAXIS / ÖKONOMIE / KINDERRECHTE

Professorin am Tata Institute of Social Science (TISS) in Mumbai. Gründerin zahlreicher international aktiver Unternehmungen für Prozesse des sozialen Wandels: „Childline“ (Gründung 1996) ist eine gebührenfreie Indien weite 24 Stunden Telefon Hotline für in Not geratene Kinder (seit Gründung 8,5 Millionen beantwortete Anrufe; Vernetzung zu einem extensiven Netzwerk von Kinder-Hilfs-Organisationen für medizinische Hilfe, Schutz vor Missbrauch, Beratung, Erziehung, Unterbringung, Familienzusammenführung, andere Notfall Dienste). Danach Gründung der „Child Helpline International“; (Austausch zwischen den Helplines von 71 Staaten). Ihr jüngst gegründetes Unternehmen „Aflatoon – Child Savings“ (2006 gleichzeitig gestartet in 12 Entwicklungsländern) zielt auf die Durchbrechung des Armutszyklus der Kinder durch Ermächtigung der Kinder im Sinne von Aufklärung zu Ihren eigenen Rechten und Verantwortlichkeiten und durch Erlernen des Umgangs mit Geld.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Werner Binnenstein-Bachstein | Österreich

SOZIALPOLITIK

Dr. Werner Binnenstein-Bachstein wurde 1969 in Vorarlberg geboren. Er studierte an der WU Wien Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Volkswirtschaft und Sozialpolitik und war danach Mitarbeiter an der Abteilung für Sozialpolitik und Geschäftsführer des NPO-Instituts an der WU Wien bei Prof. Christoph Badelt. Seit 1999 ist er bei der Caritas Wien beschäftigt: zuerst als sozialpolitischer Referent von Dir. Michael Landau und ab 2001 als Bereichsleiter der AusländerInnenhilfe. 2002-2008 leitete er den Bereich "Soziale Arbeit - In- und AusländerInnenhilfe". Er ist Initiator des Projektes „Tanz die Toleranz“ und des KunstSozialRaumes „brunnen.passage“. Seit Juli 2008 ist Dr. Binnenstein-Bachstein Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Gertrude Bogyi | Österreich

Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (IP) an der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Wien (AKH). Initiatorin, Geschäftsführerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen - die Boje. Sie arbeitet seit 30 Jahren mit Kindern in akuten Krisensituationen und in der stationären Behandlung. Aufbau der interdisziplinären Bildungsprogramme der IP.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft II (2009)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Christiana Brown | Ghana, Großbritannien

GUTE PRAXIS / KINDERRECHTE - KINDERBETEILIGUNG - KINDERSCHUTZ / GESUNDHEITESBILDUNG

Christiana Brown, Gesundheitserzieherin, arbeitet seit mehr als 15 Jahren für internationale Organisationen, zuletzt für die Child-to-Child Trust, die sich auf Health Care spezialisiert hat und Kinder als aktive Partner in der Vermittlung von Gesundheitswissen einbezieht. In den letzten 8 Jahren betreute Christiana Brown Partnerorganisationen in Ländern Ost- und Westafrikas, um gemeinsam Bewältigungsstrategien für Kinder zu entwickeln, deren Familien von AIDS betroffen sind.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)

Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Jenifer Bukokhe | Uganda

GUTE PRAXIS / UN-STÄDTEENTWICKLUNG / KINDERRECHTE - KINDERBETEILIGUNG - KINDERSCHUTZ

Programm Verantwortliche von „United Nations Capital Development Fund“ (UNCDF) in Uganda. Zu Ihren Hauptaufgaben gehört, lokale Akteure im Kampf gegen Armut zu mobilisieren und sich für die Verbesserung der physischen, sozialen und mentalen Gesundheit von Kindern und Ihren Familien einzusetzen. Die Beteiligung der betroffenen Kinder im Kampf gegen die Armut ist hierbei ein wesentlicher Ansatzpunkt. Junge Menschen sind in der Lage, Armut differenziert im Kontext der persönlichen, familiären, emotionalen, spirituellen Gegebenheiten und mit Einbezug von Faktoren wie Korruption, Arbeit, Umwelt, soziales Umfeld zu diskutieren. Kinder sind zuversichtlicher als Erwachsene in der Abschätzung der Problemlagen und sehen sich als wichtige Akteure im Kampf gegen Armut.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Luc Ciompi | Schweiz

SOZIALPSYCHIATRIE / PSYCHOTHERAPIE / AFFEKTFORSCHUNG / BEGRÜNDER DES KONZEPTES DER "AFFEKTLOGIK"

Prof. Dr. med. emer. Psychiater und Psychotherapeut. Bis 1994 Direktor der Sozialpsychiatrischen Univ.Klinik Bern. Begründer von „Soteria Bern“. (Gemeinweseno-rientierte Versorgungs-, Rehabilitation- und Kriseninterventionsformen in der Behandlung psychischer Erkrankungen). Nach 50 jähriger klinischer Praxis, verbunden mit 10 jähriger Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Fühlen und Denken, begründet Ciompi das Konzept der ‚Affektlogik‘, das ein erweitertes Verständnis von Psychischer Erkrankung ermöglicht. Weitere Forschungsschwerpunkte: Kurz- / Langzeitdynamik, Krisenintervention und Einflüsse des sozialen Umfeldes auf die Rehabilitation bei psychischen Störungen. Bis 1997 Präsident der Schweiz. Gesellschaft für Sozialpsychiatrie. 1986 Stanley-Dean-Award der American Academy of Psychiatry. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen (250 Beiträge in wissenschaftlichen Formaten), 14 eigene Bücher und 50 Beiträge bei weiteren Buchpublikationen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Serdar M. Değirmencioğlu | Türkei

Prof. Dr. Değirmencioğlu forschte für sein PhD an der Wayne State Univ./Detroit (USA) zur Entwicklungspsychologie der Lebensspanne und konzentrierte sich dabei auf Kinder- und Jugendpartizipation, auf Gemeinwesenbildung und die Sprache der Emotionen im Kontext von Migration und Friedensbildungsprozessen. Seine Expertise in KInderrechten und –beteiligung setzte Prof. Değirmencioğlu in Beratungstätigkeiten für die Weltbank, für UNICEF und die WHO ein. Er ist ein Mitglied des Exekutivkommittees der Internationalen Gesellschaft für die Erforschung von Verhaltensentwicklung (www.issbd.org) und war Präsident des internationalen Kommittees des Verbandes für Community Research. Während mehrerer Jahre war Prof. Degirmencioglu auch Sprecher der türkischen Kinderrechtskoalition (NCCR). Prof. Degirmencioglu war auch ein Gründungsmitglied der Europäischen Vereinigung für Community Psychologie.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Adele Diamond | Canada

Als Pionierin im Bereich der neurobiologischen Forschung und eine ihrer renommiertesten Vertreterinnen in Nordamerika ist Adele Diamond Mitglied der Royal Society of Canada und Professorin an der Britisch Columbia University in Vancouver. Prof. Diamond war Mitbegründerin des Forschungsbereichs kognitive Entwicklungsneuropsychologie und eine der weltweit führenden Forscherinnen im Bereich der Entwicklung kognitiver Funktionen, die vom präfrontalen Kortex abhängen (sog. Selbst-Regulierung, kognitive Kontrolle und exekutive Funktionen). Seit 1980 untersuchte Prof. Diamond diese Funktionen im klinischen Kontext und in Kontrollgruppen (Fokus: Entwicklung in der frühesten Kindheit und Verlauf während der Lebensspanne). Diese Fähigkeiten beinhalten Affektkontrolle, kognitive Flexibilität, Arbeitsgedächtnis, direkte Aufmerksamktei und die Fähigkeit zum logischen Denken. Das Labor von Prof. Diamond untersucht fundamentale Fragen zur neuroanatomischen Entwicklung und ihrer neurochemischen Basis, sowie die genetischen und umweltbedingten Einwirkungen auf diese Fähigkeiten. Ihre Forschung zu genetischen Störungen der Stoffwechselerkrankung PKU veränderte weltweit die medizinischen Standards der Behandlung und verbesserte deutlich die Lebensqualität der betroffenen Kinder.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Ani Choying Drolma | Nepal

Ani Choying Drolma ist buddhistische Nonne und führt eine Schule für Mädchen in Nepal. Sie hat einen Pflegesohn und verdient mit ihrer fast überirdisch schönen Stimme auf Tourneen in Europa und den USA das Geld für die Ausbildung der jungen Menschen in Nepal.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Klaus Feßmann | Deutschland

Professor Klaus Feßmann ist Pianist, Komponist und Klangkünstler, er lehrt Komposition an der "Universität Mozarteum Salzburg“. Seit seiner frühesten Kindheit beschäftigt er sich mit allen Phänomenen, die Klang und Sprache ausmachen. Über die Sprache geriet Klaus Feßmann zu den Steinen und arbeitet am Klang derselben, er hat inzwischen weit über 20 KlangSteine gebaut und entwickelt, die auch zur therapeutischen Arbeit eingesetzt werden. Mit zwei pädagogischen Konzepten ist Prof. Feßmann seit einigen Jahren erfolgreich, dem Migrationsprojekt "ReSonanz& AkzepTanz" und "faustlos und die kieselschule". „ReSonanz& AkzepTanz“ erhielt den ECHO Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung. Es wurde eine völlig neue Form der Musik- und Kulturvermittlung für Schulen entwickelt. Die Kinder machen im spielerischen Umgang mit Bewegung, Rhythmus und Musik Erfahrungen, die weit über den schulischen Kontext hinaus wirken und allgemein die lebenstaugliche Entwicklung fördern. Sie sind vor allem im Bereich der Gewaltprävention wirksam und eröffnen Möglichkeiten der Deeskalation. In wechselseitigem Respekt lernen die Kinder, sich voreinander als wertvolle Mitglieder einer Gruppe oder Gesellschaft zu bewegen.

Teilnahme an den Symposien:Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Franz Fischler | Österreich

ÖKOLOGIE / ÖKONOMIE / POLITIK

Als EU-Kommissar (1995 bis 2004) lenkte er die Geschicke der europäischen Landwirtschaft und ab 1999 zusätzlich die der Fischerei in der Europäischen Union. Erlangte in dieser Funktion breite Bekanntheit und großen Respekt auf nationaler und internationaler Ebene. Ein Schlüsselelement zum Erfolg des „Projektes Europa“ ist in seiner Sicht die fortgesetzte Debatte in der EU über Varianten gemeinsamer Sozial- und Wirtschaftmodelle. Dr. Fischler ist dzt. einer der zentralen Vertreter der weltweiten Initiative „Global Marshall Plan“ und Vorsitzender des ökosozialen Forums Austria.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Ananas Girmai | Äthiopien

Im Jahr 2000 begründete Ananas Girmai die „Organisation Protection, respect and opportunity for children in the street“ (PROCS) in einem besonders belasteten Slum. Sie baute einen Treffpunkt für Straßenkinder auf mit Zugang zu Spielmöglichkeit, regelmäßigem Schulbesuch, Lernhilfe und –materialien sowie Verträgen mit den Kindern und Eltern: Beide Seiten erhalten Hilfe zur Selbsthilfe und verpflichten sich dazu, der Ausbildung der Kinder die Priorität zu geben. Heute betreut Ananas Girmai mit ihrem Team von 14 Angestellten (Streetworker, Lehrer und Ausbildner) ca. 250 Kinder in zwei Zentren. Das Projekt wird von der Caritas Vorarlberg co-finanziert.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Mary Gordon | Kanada

erlebte als Lehrerin wachsende Gewalt und Gefühlskälte im Klassenzimmer. Außenseiter wurden systematisch gedemütigt, Kinder reagierten zunehmend wie Roboter - kühl, mechanisch, gefühlsarm. Die Selbstmordrate unter Teenagern tendierte dramatisch nach oben. Um Abhilfe zu schaffen entwickelte Gordon mit Roots of Empathy ein ungewöhnliches Präventions-projekt für Kinder (Vorschule bis Eintritt ins Jugendalter). Es ermöglicht jungen Menschen, ihre emotionale Kompetenz zu aktualisieren, indem Schulklassen ein Baby aus einer Familie ihres Stadtteils “adoptieren”. Unter Aufsicht von geschulten Mitarbeitern und der Eltern besuchen sie “ihr” Kind mindestens einmal im Monat, lernen, es zu füttern und zu wickeln und nehmen über 2 Jahre an seiner Entwicklung Anteil. Das Baby lacht, weint, gluckst, strampelt, zeigt Ärger oder Angst — die Kinder sind herausgefordert, anhand seiner Gestik und Mimik das Befinden intuitiv zu “erfühlen” und Impulse zu deuten — sie lernen so, in sich hineinzuhorchen und lange verschüttete Emotionen wieder wahrzunehmen. Der Erfolg ist durch Studien der University of British Columbia/Vancouver belegt: Die Schüler verbessern Einfühlungsvermögen und Zivilcourage, vor allem aggressive ‘Problemkinder’ zeigen deutliche Verhaltensänderungen. Aggressives Verhalten geht signifikant zurück, soziale Kompetenz und Leistung der Schüler verbessern sich insgesamt. Roots of Empathy bietet das Programm von Mary Gordon inzwischen über Kanada hinaus auch in Neuseeland, Australien und den USA an. Mary Gordon wurde vielfach mit renom-mierten Preisen ausgezeichnet und als Mitglied in den Order of Canada aufgenommen, womit ein lebenslanger außergewöhn-licher Einsatz für Gesellschaft und Nation ausgezeichnet wird. Ihr Buch Roots of Empathy: Changing the World Child by Child ist in Canada ein Bestseller. Als erster weiblicher Ashoka Fellow wurde Mary Gordon in ihrem Engagement als Social Entrepreneur unterstützt, heute ist sie auch MItglied des Direktoriums der Ashoka Foundation. Im März 2008 war Roots of Empathy einer von drei Gewinnern des weltweiten Ashoka Wettbewerbs "Young Men at Risk". Mary Gordon beriet die Nelson Mandela Foundation und wurde mehrfach zum öffentlichen Dialog mit dem Dalai Lama eingeladen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Dr. Karin Haubrich | Deutschland

is a member of the German Youth Institute (Deutsches Jugendinstitut) in Munich, and is responsible for the project eXe (www.dji.de/evaluation). Her areas of research are programme evaluation, cluster-evaluation, the evaluation of the theory of programmes, theory and methodology of evaluation and standards of evaluation. Dr. Haubrich is working in the scientific consultancy of the German model programmes for Youth Social Work and of Youth Employment Programmes. She is a member of the Executive Committee of the German Society for Evaluation. Dr. Haubrich has published on the Evaluation of Social Work in Germany, on socio-political innovation and on Standards for Evaluation and Recommendations for Clients of Evaluation, as well as on Evaluation practice around the world.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Sabine Hebenstreit-Müller | Deutschland

Die Sozialwissenschaftlerin Sabine Hebenstreit-Müller ist Direktorin des Berliner Pestalozzi-Fröbel-Hauses, das als erste deutsche Einrichtung das britische Modell des "Early Excellence Centre" erprobt. Hebenstreit-Müller ist zudem Mitglied einer Kommission, die von der britischen Regierung einberufen wurde, um auf internationaler Ebene Erfahrungen mit Familienzentren zu sammeln. Seit 1999 Direktorin des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in Berlin; davor tätig als Leiterin des Amtes für Soziale Dienste Ost und Jugendamtsleiterin in Bremen; Leiterin des Bereichs Familie im Forschungsinstitut Frau und Gesellschaft in Hannover; Lehrerin an Grund- und Hauptschulen mit dem Schwerpunkt Kunsterziehung.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Gerald Hüther, Deutschland

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther leitet die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Univ. Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut. Seine Forschungsschwerpunkte betreffen die Auswirkungen, die Angst, Stress, psychische Abhängigkeiten und Ernährung auf das Gehirn nehmen sowie die Beeinflussbarkeit der kindlichen Hirnentwicklung durch psychosoziale Faktoren und psychopharmakologische Behandlungen. Neben ca. 150 Originalarbeiten auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung in internationalen Fachzeitschriften hat er noch mehrere wissenschaftliche Monographien sowie populärwissenschaftliche Sachbücher publiziert. Er ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften und Mitherausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften und Fachbücher.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Klaus Hurrelmann | Deutschland

lehrt Social Sciences und Health Sciences an der Universität Bielefeld, Gründer und Leiter der Fakultät für Health Sciences und das Centre for Child and Adolescent Health Promotion bis 2007. Hauptfokus dieser Kooperation mit der WHO ist der internationale Vergleich der Gesundheitssituation von Jugendlichen (2003 – 2007). Das Bielefelder Zentrum ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk verschiedener Zentren der Gesundheitspromotion. Fokus des WHO Collaborating Centre in Bielefeld: Ausführung und Analyse der Studie “Health Behaviour in Schoolaged Children” (HBSC) für Deutschland. Seit 1982 wurde die Studie in einer wachsenden Zahl von Ländern alle 4 Jahre durchgeführt, Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren. Publikationen von Klaus Hurrelmann u.a.: „Human Development and Health“, „Social Structure and Personality Development“, “International Handbook of Adolescence”, “International Handbook of Public Health”, „Health Risks and Developmental Transitions During Adolescence”.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Victor Igreja | Mozambique, Niederlande

Forscht und lehrt zur transkulturellen Psychologie und Psychotherapie. Langjährige Arbeit/Forschung in der Mozambiquanischen NGO “Esperança para Todos” (AEPATO) zu Kriegstraumatisierungen und individuellen und kollektiven Coping Strategien (traditionelle Riten, soziales Gefüge, gesellschaftliche Normen) in den vormaligen Kriegsgebieten von Zentral-Mozambique. Igreja gehört zum viel versprechenden afrikanischen wissenschaftlichen Nachwuchs und ist international anerkannter Experte für “nicht westliche” Konzepte von Gesundheit und Krankheit, von Trauma und Psychotrauma, von Therapie und Prävention.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft II (2008)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Ibrahim Ismail | Deutschland

Ibrahim Ismail studierte von 2002 bis 2008 Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität. Schon während seines Studiums arbeitete er als Sportpädagoge mit benachteiligten Jugendlichen. Für seine Diplomarbeit „Streetwork im sozialen Brennpunkt – Perspektiven einer zeitgemäßen Sozialarbeit“ erhielt er 2008 den Universitätspreis des Rotary Clubs Bochum-Hellweg. Heute koordiniert er das daraus hervorgegangene Projekt „Rückenwind“, ist Vorstandsvorsitzender der Bildungseinrichtung Paidaia e.V. www.paidaia.com und arbeitet als Sportlehrer am Berufskolleg Opladen. In der Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen wird der Bildung allgemein eine Schlüsselfunktion zuerkannt. Wie aber bringt man diese Kinder und Jugendlichen - die mit Bildung häufig nur Minderwertigkeitsgefühle und Frustrationserlebnisse assoziieren - dazu, für Bildung empfänglich zu werden? Rückenwind ist ein Projekt, welches diesen Konflikt auflösen soll. Das Projekt bietet eine innovative Plattform, mit der Zugangswege zu den sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen geschaffen werden, um ein Eigeninteresse an Bildung in ihnen zu wecken. Das Projekt Rückenwind stellt eine Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes „Neue Wege“ dar, welches von Ibrahim Ismail am sportpädagogischen Lehrstuhl der Ruhr-Universität Bochum konzipiert und empirisch ausgewertet wurde. Die empirische Studie stellte eine hohe Effektivität und Effizienz des Projektes im Hinblick auf seine pädagogischen Ziele fest. Sollte es ein Erfolgsgeheimnis bei unserer Projektarbeit geben, so ist es das, was sich schon Anton Semjonowitsch Makarenko Anfang des 20. Jahrhunderts als Prinzip seiner Arbeit zugrunde gelegt hatte: „Ich fordere, weil ich dich achte, und ich achte dich, weil ich dich fordere.“

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Mekbul Jemal | Äthiopien

KUNST - TANZ / GUTE PRAXIS - SOZIALARBEIT

Tänzer und Choreograph, Mitglied der ‚Adugna Dance Troupe‘. Diese Tanzgruppe entstand in einem Tanz-Projekt (‚Community-Dance-Project‘), das von Royston Mal-doom 1996 für Strassenkinder in Addis Abeba (Äthiopien) gegründet worden war. Das Ensemble ist hoch angesehen und wird international zu Aufführungen eingeladen.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Jesper Juul | Dänemark

PSYCHOTHERAPIE / FAMILIENTHERAPIE / PÄDAGOGIK

Familientherapeut, Leiter des Kempler Institute of Scandinavia in Odder, zentraler Promoter der Familientherapie in Dänemark und Begründer von Familylab, einem Programm zur Elternbegleitung in mittlerweile in 6 europäischen Ländern. Therapeu-tische Arbeit in Flüchtlingslagern in Kroatien und Bosnien. Autor von Erziehungsrat-gebern und Büchern. Seine bekannteste Publikation „Das kompetente Kind“ erschien mittlerweile in der 9. Auflage und wurde in 13 Sprachen übersetzt.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2008)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Ilona Kickbusch | Schweiz

SOZIOLOGIE UND POLITIKWISSENSCHAFT / INTERNATIONALE GESUNDHEITSPOLITIK / GESUNDHEITSFÖRDERUNG - PRÄVENTION

Univ.Prof. Ilona Kickbusch, M.A. in Politikwissenschaft und Soziologie, prägte während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) maßgeblich die europäische und internationale Gesundheitspolitik. Sie war bei der Entwicklung der Milleniums Entwicklungsziele und führend bei der Entwicklung der Ottawa Charta (Public Health - Gesundheit - Prävention) beteiligt. In Anerkennung ihrer Leistungen wurde sie als Professorin an die Yale University berufen und zur Leiterin eines Fulbright Programms ernannt. Sie ist im Beirat wichtiger Organisationen und Fachpublikationen und berät eine Vielzahl von nationalen und internationalen (staatlichen und nicht staatlichen) Organisationen. Kernkompetenzen sind gesundheitspolitische Innovationen, öffentliche Gesundheit, Gesundheitsförderung und Schnittstellen von Gesundheit, Globalisierung und Modernisierung. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Lothar Krappmann | Deutschland

KINDERRECHT / SOZIOLOGIE / PÄDAGOGIK / THEOLOGIE / SOZIALE UND MORALISCHE ENTWICKLUNGVON KINDERN

Lothar Krappmann studierte Theologie und Soziologie. Sein Buch „Soziologische Dimensionen der Identität“ ist mittlerweile in der 10. Auflage erschienen und gilt als Standardwerk der Soziologie. Bis 2001 war Lothar Krappmann wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, wo er sich auf Sozialisationstheorie, soziale und moralische Entwicklung von Kindern, Peergroup (Gleichaltrigengruppen) Interaktionen bei Kindern, Beziehungen in der Gruppe, auf das Verhältnis von Familie und Peergroup, auf Tagesbetreuungseinrichtungen und auf beobachtende Forschungsmethoden im Kontext Kinderrechte konzentrierte. Lothar Krappmann ist Forscher und Honorarprofessor für Soziologie der Erziehung an der Freien Universität Berlin. 2003 wurde er als eines von 13 Mitgliedern in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt und 2007 für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Ervin László | Ungarn

SYSTEMTHEORIE / PHILOSOPHIE

International renommierter Gelehrter. Mitbegründer des Club of Rome, Gründer des Club of Budapest. Führender Vertreter der Systemtheorie und der Allgemeinen Evolutionstheorie. Lehrte Philosophie, Futurologie, Ästhetik und Systemtheorie an zahlreichen Universitäten weltweit. Autor mehrerer Bücher. Herausgeber der Zeitschrift World Futures und der Buchreihe World Futures General Evolution Studies. Mitherausgeber der vierbändigen Friedensenzyklopädie World Encyclopedia of Peace. Interdisziplinäre Tiefenforschung (Quanten Physik, Biologie, Mathematik, Philosophie) in d. Themenkontexten Geist, Bewußtsein‚ Morphogenetik.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Dr. Volker Lenhart | Deutschland

KINDERRECHTE / PÄDAGOGIK / SOZIALWISSENSCHAFT

Direktor des Erziehungswissenschaftlichen Seminars der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Leitung der Forschungsstelle für Vergleichende Erziehungswissenschaft. Honorarprofessor an der Humboldt Universität in Berlin. Leitende Verantwortung/Forschung in internationalen Projekten in den Bereichen: Menschenrechtsbildung, Friedensschaffende Lehrplanarbeit, UN-Kinderrechte-Konvention als weltgesellschaftlich normative Theorie der Kindheit, Pädagogik der Menschenrechte - Bildung als Menschenrecht, Merkmale von Kindheit in der „Dritten Welt“.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Georg Lennkh | Österreich

Botschafter des österr. Außenministeriums (Tokio, New York). 1978 bis 1983 im Büro von Bundeskanzler Bruno Kreisky zuständig für außenpolitische Fragen. U.a. Vorbereitung des Nord-Südgipfels in Cancun (Mexiko), Sondermissionen in den Nahen Osten. Ab 1983 österr. Botschafter bei der OECD (Paris), ab 1993 Leiter der österr. Entwicklungszusammenarbeit 1998 – 2000 Leitung der Burundi Friedensverhandlungen in Arusha; seit 2005 Sonderbeauftragter für Afrika im Außenministerium. 2006 Führung der Afrika-Agenden im Rahmen des österr. EU-Vorsitzes, dann Sonderbeauftragter der jew. EU-Präsidentschaft für den politischen Dialog im Tschad.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Royston Maldoom | Großbritanien

KUNST - TANZ / CHOREOGRAPHIE / SOZIALARBEIT - "COMMUNITY DANCE"

Der britische Choreograph Royston Maldoom ist seit 30 Jahren Initiator und Leiter von Tanzprojekten weltweit. Vor allem durch den vielfach ausgezeichneten Film „Rhythm is it!“ (Tanzprojekt mit 250 Kindern zur Musik von Igor Strawinski's "Le Sacre du Printemps" - mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle) wurden er und seine Arbeit einem breiteren Publikum bekannt. Nach arbeiten mit dem ‚Dance Theatre of Harlem‘ in New York und einer Vielzahl größerer und kleinerer Ballett- und Tanztheaterensembles in Großbritannien, Schottland und Irland fand er mit seinen MitarbeiterInnen zu seiner Philosophie des Community Dance. In den frühen Neunzigerjahren begann Maldoom, verstärkt international zu arbeiten: er leitete Tanzprojekte in Südafrika, in Zimbabwe, in Peru (mit sozial benachteiligten Kindern), in Nordirland (mit katholischen und protestantischen Kindern), in Litauen (während der Unabhängigkeitsbewegung), in Kroatien und Bosnien (während des Balkankrieges). Sein internationales Engagement führte ihn gemeinsam mit seiner Kollegin Mags Byrne 1996 nach Äthiopien, wo er mit 100 Straßenkindern ein Tanzprojekt organisierte und im Anschluß die Adugna Dance Company gründete, in der einige der Jugendlichen als professionelle Tänzer, Choreographen und Tanzlehrer mit englischem Hochschulabschluss ausgebildet wurden. Maldoom erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und Würdigungen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Jörg Maywald | Deutschland

ist Soziologe und Psychologe und Geschäftsführer der Liga für das Kind seit 1995 sowie seit 2002 stellvertretender Sprecher der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland.
Jörg Maywald publizierte vor allem zum kindlichen Trennungsverhalten, zum Kinderschutz und zum Pflegekinderwesen. Sein Studium der Soziologie und Psychologie absolvierte er in Berlin, Amsterdam und Paris.
Bereits Mitte der 70er Jahre war er Mitbegründer im Berliner Kinderschutz-Zentrum, wo er bis 1986 tätig war, anschließend arbeitete Maywald für 2 Jahre an der Ecole Expérimentale von Bonneuil-sur-Marne, Frankreich (Kinder- und Jugendpsychiatrie), es folgten Lehraufträge in der Aus- und Weiterbildung im Hochschulbereich. Von 1991 bis 1994 koordinierte Maywald das Bundesprojekt "Förderung des Pflegekinderwesens in den neuen Bundesländern".

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Sheila Melzak | Großbritannien

Langjährige Leiterin der Child and Adolescent Psychotherapy / Medical Foundation, Caring for Victims of Torture. Therapeutische Begleitung von Flüchtlingskindern und –jugendlichen aus Afrika, Asien und Ex-Jugoslawien.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Melinda A. Meyer, Norwegen

Gründungsmitglied und Direktorin des Norwegischen Ausbildungsinstitutes für ‚Expressive Arts Therapy‘. Direktorin der Psychodrama- und Bioenergetik TherapeutInnen. Spezialisierung auf Klinisch-Psychiatrische Arbeitsfelder. Meyer arbeitet seit 20 Jahren mit traumatisierten Flüchtlingen und Überlebenden von Konflikten und forscht am Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge / Universität Oslo und am ‘Norwegischen Zentrum für Gewalt- und Traumatic Stress Forschung’. Internationale Lehrtätigkeit und Publikationen; (Buch, Artikel, Video). Ihre psychosoziale und körperorientierte Arbeit mit Flüchtlingen baut darauf auf, Rituale des Körpers wieder zu finden, die den Alltag in den Herkunftsländern über Generationen geprägt haben.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2008)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Yassaman Montazami | Frankreich, Iran

Klin. Psychologin, PhD an der Graduate School of Psychopathology and Psychoanalysis / Paris VII. Im Rahmen von AVRE Paris Begleitung von minderjährigen Flüchtlingen, Kindersoldaten und Folteropfern. Leiterin des Ausbildungsdepartements von AVRE.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Gyles Morris | Großbritannien

Director of Naturesbase, an organisation which gives access to Nature as the basis of our learning. Gyles Morris is happiest around a fire or sharing his passion for the environment with others through his wide range of practical, hands on and often awe inspiring activities and workshops. As a landscape architect and teacher he has spent over 15 years engaging and inspiring pupils, students and teachers in the outdoor environment. He lectures on the primary PGCE geography course at the London Institute of Education and has spent many years designing and advising on the development of school grounds. He is a regular guest speaker and provider of workshops, fieldwork and INSET for schools and Local Education Authorities around Great Britain. He also leads groups on expeditions to the remote parts of the world for Across the Divide Expeditions.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Claudia Niedermair | Österreich

Pädagogin mit Grundschul-, Heilpädagogik- und Montessori-Lehramt, Prof. der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, langjährige Erfahrung in inklusivem Unterricht, Begleitung von Teams bei der Entwicklung von offenen Unterrichtsstrukturen. Schwerpunkte: Kinder als Subjekte des Lernens, selbst gesteuertes und eigenverantwortliches Lernen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Margret Nkrumah | Ghana

Vice-President of SOS Childrens Home International since 2008 and former Head Teacher of the SOS Hermann Gmeiner International College (Ghana). Margaret Nkrumah is a citizen of Ghana, where her father was leader of the political party seeking independence through constitutional means and her father-in-law the fi rst prime minister and later president of Ghana. The coups and counter coups inaugurated by the overthrow of Kwame Nkrumah were to last for 26 years, and Margaret’s family faced both diffi culty and danger. Their vulnerability, and the fact that they had young children, meant that the family moved to Zimbabwe, their home for many years. Eventually order was restored in Ghana, and the family returned. Margaret became Assistant Headmistress of the Ghana International School. In 1990 she was appointed as the founding Head of the new SOS Hermann Gmeiner International College. The SOS schools movement was founded by an Austrian benefactor to provide schooling for orphans and abandoned children. Margaret Nkrumah’s college was founded to provide an academic education for the products of SOS schools in Africa, to enable them to go on to higher education. Some go to Ghanaian universities and some to South Africa; some go to universities in the West that are able to offer full scholarships. Margaret Nkrumah is in enormous demand in Ghana and internationally. She has served for fi ve years on the Executive of the International Baccalauriat Board and of the International Schools Association and is the Senate Member representing Africa for the SOS Hermann Gmeiner Foundation. Margaret Nkrumah’s achievement is recognised throughout Ghana, of which she is an outstanding citizen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Josef Perger | Italien 

Habilitiert im Bereich zeitgenössischer Theorien des Wissens. Perger arbeitet in der Lehre sowie an Ausbildungs- und Gestaltungsprojekten (Italien, Schweiz, Österreich). Seine Projekte reflektieren häufig Aspekte der Gestaltung von Lebensräumen, insbesondere diejenigen der Peripherie und des ländlichen Raums. Sie werden aus architektonischer, kulturgeschichtlicher und agrikultureller Sicht betrachtet, vor allem aber aus dem Interesse für die Implikationen der betreffenden Lebenswelt sowie der Weitergabe von Wissen und Erfahrung im Miteinander der Generationen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Hilarion Petzold | Deutschland, Österreich

PSYCHOLOGIE / PSYCHOTHERAPIE IN DER LEBENSSPANNE PHILOSOPHIE / BEGRÜNDER DER "INTEGRATIVEN THERAPIE"

Univ.Prof.Dr.Dr.Dr.; studierte Philosophie, russ. orthodoxe Theologie, Psychologie, Sonderpädagogik, Medizin in Paris (Dr. theol. 1968, Dr. phil. 1971), Düsseldorf und Frankfurt (Dr.phil. 1979). Entwickler und Begründer des schulenübergreifenden Modells der Integrativen Therapie. Emer. Prof. für Psychologie, klinische Bewegung-stherapie und Psychomotorik an der Freien Universität Amsterdam. Wissenschaftlicher Leiter der Studiengänge Supervision und Psychotraumatologie, Donau-Universität Krems. Mitbegründer des "Fritz Perls Institut für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung" und Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter der "Europäischen Akademie für Psychosoziale Gesundheit". Autor zahlreicher Bücher und Fachpublikationen zur Entwicklungspsychologie, Neuropsychologie, klinischer Philosophie. Aktivitäten in den Bereichen Supervision, Organisationsentwicklung, Coaching im Non-Profit- und Profitbereich.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2008)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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David Pountney | Großbritannien, Österreich

KUNST / THEATER

Theater- und Opernregisseur. Internationaler Durchbruch (1972) mit „Katja Kabanova“. Szenische Leitung der Scottish Opera (1975-80) und der English National Opera (1983-93). Inszenierungen von Uraufführungen: Glass’ „Satyagraha“ (Rotterdam) und „The Voyage“ (New Yorker Met) und Werke von Maxwell Davies, Holloway, Harvey, Blake und Osborne. Inszenierungen der jüngsten Zeit u.a.: „Moses und Aron“ (Bayerische Staatsoper), „Lulu“ (Tokio) und „Die Soldaten“ (Ruhr Triennale). Pountney ist dzt. Intendant der Bregenzer Festspiele, wo er u.a. das Cross Culture Programm leitet, in dem Theater und Oper mit Jugendlichen erarbeitet wird.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2008)

Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Franz Resch | Deutschland, Österreich

KINDER-JUGEND PSYCHIATRIE / LOBBYING / NETZWERKARBEIT

Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychoanalytiker. Vorsitzender der Deutschen Liga für das Kind. Ordinarius und ärztlicher Leiter (seit 1993) der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg. Zahlreiche Untersuchungen und Publikationen u.a. zur Entwicklungspsychopathologie des Kindes- und Jugendalters und zur klinischen Emotions- und Therapieforschung.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Josef Riegler | Österreich

POLITIK / ÖKOLOGIE / ÖKOSOZIALE MARKTWIRTSCHAFT

Dipl. Ing. Josef Riegler. Österreichischer Politiker. Studium der Landwirtschaft und Bodenkultur in Wien. Bauernbunddirektor. Begründer des Modells der ökosozialen Marktwirtschaft. Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft und Umweltschutz. Österr. Vizekanzler von 1989 bis 1991. Österr. Minister für Landwirtschaft und Ver-waltungsreform. Begründer, Inspirator und Präsident des österreichischen Ökosozialen Forums. Mitbegründer des international agierenden ‚Global Marshall Plans‘. Riegler führte Ende der 80er Jahre in Österreich das Konzept der ökosozialen Marktwirtschaft ein, das insbesonders den regionalen Ansatz der nachhaltigen Entwicklung befördert und einen Forschungsansatz einfordert, der die Implementierung nachhaltiger Entwicklungen begleitet. (Regionale Forschungszentren, die auch für die Anwender vor Ort erreichbar sind, mit Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die regionalen Entscheidungsträger).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Klemens Riegler | Österreich

Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Personalentwicklung und -leitung eines großen Automobilkonzerns baute Klemens Riegler zunächst ehrenamtlich die Global Marshall Initiative mit auf und übernahm schließlich deren hauptamtliche Geschäftsführung. Seit 2007 Geschäftsführer des Ökosozialen Forums Österreich und des Ökosozialen Forums Europa. Mitglied des Steuerungskreises des Forums Nachhaltiges Österreich und Mitglied des Hochschulbeirats der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

Kindheit und Gesellschaft II (2009)


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Jack Saul | USA

PSYCHOLOGIE / GEMEINWESENARBEIT / TRAUMA

Psychologe und Professor der Columbia Universität/ Fakultät der Mailman School of Public Health und Direktor des International Trauma Studies Program (ITSP). 1995 Mitbegründer des Bellevue/NYU Program for Survivors of Torture und zunächst dessen klinischer Direktor. Unterstützte den Aufbau der Metro Area Support for Survivors of Torture Consortium (MASST) in New York/New Jersey, gründete die Non-Profit Organisation Refuge (Beistand für mit massiven Traumatas konfrontierte Familien/Gemeinwesen in New York) sowie psychsoziale Programme für die Ground Zero Community. Marion Langer Award für Menschenrechte und Sozialen Wandel 2002.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Martin Schenk | Österreich

Sozialexperte der Diakonie Österreich mit den Schwerpunkten Welfare Policy, Armut, Gesundheit und Integration. Mitbegründer der Armutskonferenz (Österr. Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung). Freier Mitarbeiter der Straßenzeitung „Augustin“. Mitglied des Menschenrechtsbeirats im Innenministerium. Mitinitiator wie Mitarbeiter zahlreicher soz. Aktionen wie „Wiener Spendenparlament“, „Hunger auf Kunst und Kultur“ (Theater, Kino, Konzert für Leute ohne Geld), „Sichtbar Werden“ (Armutsbetroffene organisieren sich), Hemayat (Psychotherapeutische und medizinische Betreuung für traumatisierte Flüchtlinge), oicocredit (Mikrokredite für Armutsbetroffene in den Ländern des Südens).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2009)


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Margit Scherb | Österreich

war in der Entwicklungsforschung und viele Jahre für verschiedene österreichische NGOs für den Libanon, die Westsahara und vor allem für Palästina tätig. Von 1999 bis 2003 war sie Länderreferentin für Palästina im BM für Auswärtige Angelegenheiten/Sektion VII. Seit 2004 leitet sie das Referat „Qualitätssicherung und Wissensmanagement“ in der Austrian Development Agency (ADA). Von 1981 bis 2006 war sie Lektorin am Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft II (2008)


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Mirko Stein und Esmail Alizadah | Deutschland, Türkei

Tänzer in den Hamburger Projekten „Can Do Can Dance“ (2006/2007) und „Making a Move“ (2008/2009), die Royston Maldoom künstlerisch leitet(e). Esmail Alizadah begleitet zwischenzeitlich arbeitslose Jugendliche bei ihren Aktivitäten in Community Dance Projekten, die von der Grone Netzwerk gGmbH Hamburg veranstaltet werden.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Prof. Dr. Stuart W. Twemlow | Neuseeland und Houston/USA

PSYCHIATRIE / MENTALISIERUNGSFORSCHUNG / SCHULE

Professor für Psychiatrie am Menninger Department of Psychiatry & Behavioral Sciences. Fakultätsmitglied des Houston-Galveston Psychoanalytic Institute. U.a. Leitung des Projekts „Peaceful Schools and Communities“. Forschung zu „Mentalisierung“ (gemeinsam mit Peter Fonagy), mit dem Ziel, in Gewaltkontexten, in Machtkonflikten (Fokus Schule, Gemeinde) die Qualität menschlicher Kommunikation zu verbessern. Arbeit in multidisziplinären Teams mit psychodynamischer / rehabilitativer Intensivtherapie in Gruppen. Zahlreiche Konsulartätigkeiten, Publikationen u. Auszeichnungen.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Maryke Venter | Südafrika

BESTE PRAXIS / GEMEINWESENARBEIT / KINDERRECHTE

Ausbildung in Sozialarbeit und Sozialforschung. Master Abschluss in Sozialer Entwicklung und Sozialpolitik in Pretoria. Maryke Venter arbeitet seit dem Jahr 2000 mit Heartbeat und hat wesentliche Elemente des Modells der sozialen Fürsorge von Heartbeat mitentwickelt. Derzeit ist sie die Geschäftsführerin von Heartbeat, einer NGO, die ca. 5000 HIV-WaisenKinder und benachteiligte Kinder in 14 Gemeinden Südafrikas erreicht. Heartbeat animiert die Gemeinden, Verantwortung für diese Kinder (die in ihren Familiensystemen bleiben) zu übernehmen und lokale Gemeinde-Kommittees für die Unterstützung der Kinder (betreffs Grundversorgung Wasser, Elektrizität, Unterkunft, Bildung, Staatliche Sozialleistung) zu bilden. Zentrale Konzepte der Arbeit von Heartbeat sind: Ortsansäßige Traditionen der Gemeinwesenarbeit, Kinderrechte, Kinderbeteiligung, Ressourcenorientierung, Praxisforschung. Heartbeat wurde durch die Karl Schwab Foundation als social entrepreneur of the year 2006 ausgezeichnet.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Vamik Volkan | Türkei/Zypern und USA

PSYCHOANALYSE / PSYCHIATRIE / FORSCHUNG ZU GROSSGRUPPEN VERHALTEN IN FRIEDEN UND KRIEG / KONFLIKTMODERATION

Dr. Vamik D. Volkan, M.D., Prof. emeritus für Psychiatrie der Universität “Virginia School of Medicine”. Vormaliger Präsident der ‘Internationalen Gesellschaft für politische Psychologie’ und der ‘Psychoanalytischen Vereinigung von Virginia’. Mitglied des “Carter Center's International Negotiation Network”. Begründer des CSMHI (Center for the Study of Mind and Human Interaction ) an der “University of Virginia ”, ein interdisziplinäres Zentrum, das sich auf Konfliktlösungen und Friedensarbeit in internationalen Kontexten spezialisiert. Volkan führte für nahezu 3 Jahrzehnte interdisziplinäre Teams in Krisenregionen, betreute und moderierte die ersten “inoffiziellen” Dialoge hochrangiger Repräsentanten verfeindeter Gruppierungen. Seine Erfahrungen und Feldforschungen begründeten seine Theorien zum Verhalten von Großgruppen in Friedens- und Kriegszeiten. Volkan erhielt mehrere hochranigige Auszeichnungen und Ehrendoktorate und wurde dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert (2005, 2006, 2007). Autor und Koautor von mehr als 30 Büchern, die in 12 Sprachen übersetzt wurden. Sein bekanntestes Buch: “Blindes Vertrauen. Großgruppen und ihre Führer in Zeiten der Krise und des Terrors“.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Antonin Wagner | Schweiz, USA

SOZIALARBEIT / VERGLEICHENDE FORSCHUNG IN DEN THEMENFELDERN WOHLFAHRTSSTAATEN, ZIVILGESELLSCHAFT, GUTE PRAXIS, PHILANTROPHIE, NON-PROFIT-ORIENTIERUNG

Univ. Prof. Dr.; derzeit Gastprofessor an der ‚New School for Management and Urban Policy‘ in New York mit Schwerpunkt ‚Vergleichende Studien zwischen Wohlfahrtsstaaten‘. Zuvor war Wagner 25 Jahr lang Rektor der Fakultät für Soziale Arbeit an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (Schweiz). Weiters von 1996 bis 2000 Präsident der ‚International Society for Third-Sector Research‘ (ISTR – International arbeitende Gesellschaft zur Förderung von Forschung und Bildung in den Bereichen Zivilgesellschaft, Philanthropie, Non-Profit-Orientierung / Hauptsitz in Baltimore-USA). Mitglied der Redaktionsteams von mehreren internationalen Fachzeitschriften. Publiziert ausgiebig zu den Themenfeldern ‚Wohlfahrtsstaat‘ und ‚Zivilgesellschaft‘.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)


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Kerstin Westhoff | Schweiz

lic phil. Psychologin FSP, 1985 Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, Fachrichtung Biochemie, 1990 Studium der Klinischen Psychologie an der Universität Basel, 1997 Lizentiat in Klinischer Psychologie an der Universität Basel. Ausbildung in psychoanalytisch orientierter Psychotherapie seit 1995. Psychologin an der Kinder- und jugendpsychiatrischen Universitätsklinik Basel und Psychoonkologin des Kinderspitals Basel.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft IV (2010)


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Margy Whalley | Großbritannien

GUTE PRAXIS / PÄDAGOGIK / MULTIDISZIPLINÄRE DIENSTE IN DER VORSCHULISCHEN KINDHEIT / GEMEINWESENENTWICKLUNG

Leiterin (1975-83) multidisziplinärer Dienste für die frühe Kindheit in Brasilien, Papua Neu Guinea und England. Gründerin (1983) des Pen Green Centers / Early Excellence Centers für Kinder bis 5 Jahre und ihre Familien; (dzt. bestehen 100 EEC-Centers: Kombination von Kindertageseinrichtung, Bürgerbüro, Elternarbeit, Nach-barschaftstreff, Forschungszentrum, Arbeitsmarktbezogene Programme). „Wir stellen uns das Kind als reich an Potentialen, stark, ermächtigt, kompetent und in erster Linie verbunden mit den Erwachsenen und den anderen Kindern um sie herum vor. Wir bauen auf die Fähigkeiten der Eltern, nicht deren Schwächen, und anerken-nen ihre entscheidende Rolle in der Entwicklung ihrer Kinder“.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
 
Kindheit und Gesellschaft I (2007)


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Sirgut Yadeta | Äthiopien, Großbritannien

GUTE PRAXIS / JOURNALISTIN / ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Journalistin aus Äthiopien; lebt in London und Lalibela/Äthiopien. Sie begründete das Projekt LEAP, (Lalibela Education Alternative Project) – ein Schulprojekt in Lalibe-la/Äthiopien, welches Eltern als Partner des Bildungsprogramms/ der Schule einschließt. Sirgud Yadeta berichtet über die Verbindung von formalen und informellen Anteilen der Bildung im Rahmen von LEAP und schlüsselt auf, wie sehr dieser Ansatz die Gemeinde, die Gemeinwesenarbeit und die Hierarchien der Gemeinschaft beeinflusst und gestaltet hat.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft III (2009)