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Biografien der ReferentInnen 2011

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Keynote-Referate

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Luc Ciompi | Schweiz

Sozialpsychiatrie. Psychotherapie. Affektforschung. Begründer des Konzeptes der ‚Affektlogik’

Prof. Dr. med. emer. Psychiater und Psychotherapeut. Bis 1994 Direktor der Sozialpsychiatrischen Univ.Klinik Bern. Begründer von „Soteria Bern“. (Gemeinwesenorientierte Versorgungs-, Rehabilitation- und Kriseninterventionsformen in der Behandlung psychischer Erkrankungen). Nach 50 jähriger klinischer Praxis, verbunden mit 10 jähriger Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Fühlen und Denken, begründet Ciompi das Konzept der ‚Affektlogik‘, das ein erweitertes Verständnis von Psychischer Erkrankung ermöglicht. Weitere Forschungsschwerpunkte: Kurz- / Langzeitdynamik, Krisenintervention und Einflüsse des sozialen Umfeldes auf die Rehabilitation bei psychischen Störungen. Bis 1997 Präsident der Schweiz. Gesellschaft für Sozialpsychiatrie. 1986 Stanley-Dean-Award der American Academy of Psychiatry. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen (250 Beiträge in wissenschaftlichen Formaten), 14 eigene Bücher und 50 Beiträge bei weiteren Buchpublikationen. Heute ist Prof. Dr. med. emer. Dr. h. c. freier wissenschaftlicher Buchautor und Publizist. Er ist im Bereich Beratung und Supervision tätig und widmet sich der Computerforschung zum Konzept der Affektlogik. Luc Ciompi lebt in Belmont-sur-Lausanne, Schweiz..

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
Kindheit und Gesellschaft III (2009) 

 

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Lothar Krappmann | Deutschland

Kinderrecht. Soziologie. Pädagogik. Theologie. Soziale und moralische Entwicklung von Kindern.

Lothar Krappmann (Univ.Prof.Dr.) studierte Theologie und Soziologie. Sein Buch „Soziologische Dimensionen der Identität“ ist mittlerweile in der 10. Auflage erschienen und gilt als Standardwerk der Soziologie. Bis 2001 war Lothar Krappmann wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, wo er sich auf Sozialisationstheorie, soziale und moralische Entwicklung von Kindern, Peergroup, Interaktionen bei Kindern, Beziehungen in der Gruppe, auf das Verhältnis von Familie und Peergroup, auf Tagesbetreuungseinrichtungen und auf beobachtende Forschungsmethoden im Kontext Kinderrechte konzentrierte. Lothar Krappmann ist Forscher und Honorarprofessor für Soziologie der Erziehung an der Freien Universität Berlin. 2003 wurde er als eines von 18 Mitgliedern in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt und 2007 für weitere vier Jahre in diesem Amt bestätigt.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)

Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008) 
 

 

 

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Klaus Lamm | Österreich

Psychologie. Biologische Psychologie.

Claus Lamm (geboren in Lustenau) studierte Psychologie. Dzt. hält er eine Professur für Biologische Psychologie an der Fakultät für Psychologie am Institut für Klinische, Biologische und Differentielle Psychologie der Universität Wien. Davor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-doc) am Nationalen Institut für Gesundheit und Medizinische Forschung, Bron, Frankreich (2005) / Research Associate, Department of Psychology, The University of Chicago, USA (2006-2008) / Assistant Professor am Labor für Soziale und Neuronale Systemforschung, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich (2008-2010). Seine Forschungsschwerpunkte sind: a) Interdisziplinäre Erforschung der Grundlagen menschlichen Sozialverhaltens und -erlebens, insbesondere neuronale und biologische Grundlagen von Empathie und Mitgefühl, Prosozialem Verhalten, Altruismus und Egoismus; b) Neuronale und biologische Grundlagen affektiver und kognitiver Informationsverarbeitung; c) Verwendung und Optimierung neurowissenschaftlicher Methoden zur Untersuchung mentaler Prozesse.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Werner Leixnering | Österreich

Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kinder- und Jugendpsychotherapie.

Der Leiter der Abteilung für Jugendpsychiatrie an der Wagner Jauregg Landes-Nervenklinik Linz gilt in Fachkreisen als anerkannter Experte für Jugendpsychiatrie. Nach seiner Promotion absolvierte der gebürtige Wiener eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie mit dem Zusatz Kinder- und Jugendneuropsychiatrie. Bis 1990 arbeitete er als Oberarzt an der Uni-Klinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters am AKH Wien. Anschließend leitete er dort die Station für Heilpädagogik und Psychosomatik. Werner Leixnering ist zudem ärztlicher Leiter des Therapiezentrums „Bienenhaus“ des SOS-Kinderdorfs in der Hinterbrühl (nahe Wien).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Patrizia Nanz | Deutschland

Politikwissenschaft. Politische Theorie. Zivilgesellschaftliche Partizipation.

Studium der Politikwissenschaft, Philosophie, Publizistik und Literaturwissenschaft; (sprachphilosophische Magisterarbeit bei Jürgen Habermas). Seit 2002 ist Patrizia Nanz Professorin für Politische Theorie an der Universität Bremen. Seit über zehn Jahren forscht sie zum Thema „Zukunft der Demokratie“ (Max-Planck-Institut/Bonn, Centre for the Study of Democracy/London, MIT-Cambridge/USA) und gilt in Europa als einflussreiche Expertin für zivilgesellschaftliche Partizipation und Bürgerbeteiligung; (2003-2004 als Mitglied der High Level Expert Group des Europarats zur „Zukunft der Demokratie“, Schwerpunkt: Kulturelle Pluralität und Integration). Zusammen mit Archon Fung von der Harvard University lancierte Patrizia Nanz Participedia.net, eine Wiki-Plattform für Praktiker und Forscher, die weltweit Initiativen von Bürgerbeteiligung erfasst, beschreibt und bewertet. 2009 gründete sie das European Institute for Public Participation (EIPP).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)
 

 

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Peter Pantucek | Österreich

Sozialwissenschaft. Sozialarbeit. Jugendwohlfahrt. Supervision. Gemeinwesenentwicklung.

Studium der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft. Pantucek leitet dzt. das Department ‚Soziale Arbeit’ an der FH St. Pölten. Nach langjähriger Praxis in der Jugendwohlfahrt beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit dem schwierigen Zusammenspiel von Gemeinwesen, Organisationsformen und Ansprüchen der Sozialen Arbeit. Vielfältige Publikationen zu Theorie und Methodik der Sozialen Arbeit, zuletzt Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu einer kooperativen sozialen Diagnostik.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Klaus Vavrik | Österreich

Medizin. Pädiatrie. Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychotherapie. Entwicklungsdiagnostik.

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (Zusatzfach Neuropädiatrie), Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, (Kinder- u. Jugend-) Psychotherapeut (Individualpsychologische Psychoanalyse, Katathym-imaginative Psychotherapie, Traumatherapie). Seine Spezialgebiete sind Entwicklungsdiagnostik, Sozialpädiatrie, Neuropädiatrie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Prim. Dr. Klaus Vavrik ist Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Über die Liga: Projektmanagement und Trägerschaft der ersten SAFE-Modellprojekte (frühe Bindungsförderung) in Österreich. In Wien ist Dr. Vavrik tätig als ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für Sozialpädiatrie und Entwicklungsneurologie der VKKJ Fernkorngasse.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)


Biographien Ateliers

Atelier 1: Prävention in der frühen Kindheit

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Klaus Vavrik | Österreich

Medizin. Pädiatrie. Kinder- und Jugendpsychiatrie. Psychotherapie. Entwicklungsdiagnostik.

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (Zusatzfach Neuropädiatrie), Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, (Kinder- u. Jugend-) Psychotherapeut (Individualpsychologische Psychoanalyse, Katathym-imaginative Psychotherapie, Traumatherapie). Seine Spezialgebiete sind Entwicklungsdiagnostik, Sozialpädiatrie, Neuropädiatrie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters. Prim. Dr. Klaus Vavrik ist Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Über die Liga: Projektmanagement und Trägerschaft der ersten SAFE-Modellprojekte (frühe Bindungsförderung) in Österreich. In Wien ist Dr. Vavrik tätig als ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für Sozialpädiatrie und Entwicklungsneurologie der VKKJ Fernkorngasse.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Ursula Henzinger | Österreich

Babywatching. Gute Praxis. Humanethologie.

Dipl.Päd., B.A.S.E®-Trainerin, Humanethologin, hat langjährige Erfahrung in der Leitung von Eltern-Kind-Gruppen, ist verheiratet, Mutter von vier inzwischen erwachsenen Kindern und seit vielen Jahren in der Organisationsarbeit zur Weitervermittlung neuer Konzepte an Fachleute tätig. B.A.S.E.®-Babywatching: Eine Mutter kommt mit einem wenige Wochen alten Baby für die Dauer von einem Jahr einmal in der Woche in die Kindergartengruppe oder in die Schulklasse. Im Stuhlkreis erleben die Kinder, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. Unter der speziellen Anleitung und Fragetechnik der B.A.S.E.®-GruppenleiterInnen lernen die Kinder durch die wöchentliche Interaktionsbeobachtung, sich in die Emotionen und die Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzufühlen. Für viele Einzelkinder ist dies die erste und oft einzige Möglichkeit, die Meilensteine der Entwicklung eines Babys während des gesamten ersten Lebensjahres kontinuierlich zu beobachten. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf alltägliche Situationen mit anderen Kindern in der Gruppe zu übertragen, indem sie sich feinfühliger, sozialer sowie weniger ängstlich untereinander verhalten.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)
 

 

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Christine Rinner und Alexandra Werner | Österreich

Netzwerk Familie. Gute Praxis. Pädagogik. Sozialarbeit. Systemische Familienberatung.

Das Netzwerk Familie ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Organisationen Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) und Vorarlberger Kinderdorf. Ziel des Vernetzungsprojektes ist die frühzeitige und unbürokratische Unterstützung von werdenden Eltern und Familien mit Kleinkindern in belastenden Lebenssituationen. Da rund um den Zeitpunkt der Geburt nahezu alle Familien Kontakt mit dem medizinischen System haben, versucht Netzwerk Familie hier eine Brücke zum Sozialsystem herzustellen. Durch Sensibilisierung und strukturelle Vernetzung werden die Unterstützung von Familien und der Schutz der Kinder zum gemeinsamen Anliegen von Gesundheits- und Sozialsystem.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)  

 


Atelier 2: Begleitung - Lernen - mit allen Sinnen

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Klaus Feßmann | Deutschland

Musik. Musikpädagogik. Gute Praxis.

Klaus Feßmann (Prof.) ist Pianist, Komponist und Klangkünstler und lehrt Komposition an der “Universität Mozarteum Salzburg“. Er beschäftigt sich mit allen Phänomenen, die Klang und Sprache ausmachen; sein derzeitiger Fokus liegt auf dem Klang der Steine, auf Klangsteinen. Mit zwei pädagogischen Konzepten zur Musik- und Kulturvermittlung ist Feßmann seit einigen Jahren erfolgreich, dem Migrationsprojekt “ReSonanz& AkzepTanz” und “faustlos und die kieselschule”. „ReSonanz& AkzepTanz“ erhielt den ECHO Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung. Hierbei machen Kinder im spielerischen Umgang mit Bewegung, Rhythmus und Musik Erfahrungen, die weit über den schulischen Kontext hinaus wirken und allgemein die lebenstaugliche Entwicklung fördern. Sie sind im Bereich der Gewaltprävention wirksam und eröffnen Möglichkeiten der Deeskalation, da sich Kinder in wechselseitigem Respekt als wertvolle Mitglieder einer Gruppe erleben.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
 
 

 

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Pädagogik des Waldes. Gute Praxis.

Mitbegründerin und Leiterin des St. Galler Waldkindergarten und der Waldschule St. Gallen. Im Januar 1998 gründete eine Gruppe überzeugter Eltern und Fachleute den Verein und den ersten Waldkindergarten. Heute besuchen jährlich rund 90 Kinder Waldkindergarten und -schule, ca. 200 Erwachsene nehmen an den Weiterbildungen teil. Nach vielen Jahren in der Arbeit mit Kindern in der Natur wissen wir: Der Wald ist ein perfekter Lernort für eine ganzheitliche und gesunde kindliche Entwicklung. Die Begegnungen mit der Natur, das Leben und spielerische Lernen in einer Gruppe unter freiem Himmel bieten eine Fülle an ganzheitlichen und sinnlichen Erlebnissen. Die Kinder üben sich hier in allen Lebenskompetenzen, auf dem Weg zu verantwortungsvollen und eigenständigen Persönlichkeiten.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
 

 

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Ulrike Wehinger | Deutschland

Early Excellence Centre. Gute Praxis.

Im Jahr 2007 stellte Margy Whalley die Arbeit des Pen Green Early Excellence Centre (EEC) erstmals beim Symposium Kindheit und Gesellschaft vor. Der Funke ist übergesprungen - in Vorarlberg machte sich die Marktgemeinde Rankweil auf den Weg, ein Familienzentrum an der Arbeit von Pen Green auszurichten. Die Maxime der EEC: Every Child is Excellent! Parents are best Partners! Die Pädagogik an den EEC basiert auf einer ressourcenorientierten Kooperation von PädagogInnen, Eltern und Kind. Differenziert beobachten Eltern und Päda-gogInnen, wie Kinder ihre Welt erforschen, in einem sorgfältig strukturierten Austausch lernen beide Gruppen, Kinder in diesem Forschungsprozess optimal zu unterstützen – und oft finden Eltern selbst wieder Freude am Lernen. Ulrike Wehinger erläutert jene Schritte, die im Projekt „Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg“ bereits gelungen sind.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Arno Stern | Frankreich    (Impuls am Tag 1 - Freitag)

Arno Sterns Leben und Werk verschmelzen ineinander. Nach politischer Verfolgung und Flucht während der Kriegsjahre nahm er in Paris im Jahr 1946 (mit 22 Jahren) eine Stelle in einem Heim für Kriegswaisen an. Er sollte die Kinder beschäftigen. Er ließ sie malen und begriff sofort die Wichtigkeit dieses Spieles, vorausgesetzt, dass es unter geeigneten Bedingungen geschieht. Er erfand dafür eine besondere Einrichtung, die bis zum heutigen Tage weiterbesteht: den Malort, mit den schützenden Wänden und dem Palettentisch. Im Malort begann kurz darauf seine bis dato währende Forschungsarbeit, zu der er durch seine Aufenthalte in Mauretanien, Peru, Niger, Mexiko, Afghanistan, Äthiopien, Guatemala, Neu-Guinea inspiriert wurde. Er gründete ein neues Forschungsgebiet und gab ihm 1987 einen geeigneten Rahmen, das I.R.S.E. (Institut de Recherche en Sémiologie de l’Expression - Forschungsinstitut für Ausdruckssemiologie).

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)
Kindheit und Gesellschaft II (2008)
Kindheit und Gesellschaft I (2007)
 


Atelier 3: Zur Bindungsqualität in komplexen Beziehungsgefügen

   

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Werner Leixnering | Österreich

Kinder- und Jugendpsychiatrie. Kinder- und Jugendpsychotherapie.

Der Leiter der Abteilung für Jugendpsychiatrie an der Wagner Jauregg Landes-Nervenklinik Linz gilt in Fachkreisen als anerkannter Experte für Jugendpsychiatrie. Nach seiner Promotion absolvierte der gebürtige Wiener eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie mit dem Zusatz Kinder- und Jugendneuropsychiatrie. Bis 1990 arbeitete er als Oberarzt an der Uni-Klinik für Neuropsychiatrie des Kindes- und Jugendalters am AKH Wien. Anschließend leitete er dort die Station für Heilpädagogik und Psychosomatik. Werner Leixnering ist zudem ärztlicher Leiter des Therapiezentrums „Bienenhaus“ des SOS-Kinderdorfs in der Hinterbrühl (nahe Wien).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Peter Pantucek | Österreich

Sozialwissenschaft. Sozialarbeit. Jugendwohlfahrt. Supervision. Gemeinwesenentwicklung.

Studium der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft. Pantucek leitet dzt. das Department ‚Soziale Arbeit’ an der FH St. Pölten. Nach langjähriger Praxis in der Jugendwohlfahrt beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit dem schwierigen Zusammenspiel von Gemeinwesen, Organisationsformen und Ansprüchen der Sozialen Arbeit. Vielfältige Publikationen zu Theorie und Methodik der Sozialen Arbeit, zuletzt Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu einer kooperativen sozialen Diagnostik.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Angela Ochsenreiter, Michael Thaler | Österreich

Familienarbeit. Gute Praxis.

Die IfS-Familienarbeit arbeitet im Auftrag der öffentlichen Jugendwohlfahrt mit gefährdeten Kindern und deren Familien. Das Ziel der IfS-Familienarbeit ist es, sowohl Kinder zu beraten und zu unterstützen, um eine positive Entwicklung in Gang zu bringen als auch Eltern zu schulen, zu fördern und zu fordern in ihrer Aufgabe Kinder zu schützen und zu erziehen. Mit unterschiedlichsten Methoden und Herangehensweisen wird die Beziehungsfähigkeit gestärkt und der Blick der Eltern auf das Kindeswohl geschärft. Soziale Integration ist ein wesentlicher Aspekt, um die Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Eltern zu erhöhen.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)


Atelier 4: Lebensweltorientiert lernen – wo Lebenswelten brüchig sind.
Jedem Menschen Respekt, seinen Platz und seine Chance.

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Elisabeth Hahnke | Deutschland

Rock Your Life. Gute Praxis.

Elisabeth Hahnke ist Gründerin von ‚Rock Your Life!’ (Gründungsstandort Friedrichshafen), einem in Deutschland vielfach ausgezeichneten Programm, in dem Eins-zu-Eins Coaching zwischen Hauptschülern und Studierenden organisiert wird. Rock Your Life! qualifiziert Studierende als Coaches. Die Coaches begleiten einen Schüler Eins-zu-Eins während der letzten beiden Jahre der Schulzeit. Zudem wird ein bundesweites Unternehmensnetzwerk aufgebaut, um den Schülern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Gezielte Medienarbeit soll zudem das negative Fremdbild von Hauptschülern verändern. Elisabeth Hahnke: „Ich habe Rock Your Life! gegründet, weil ich daran glaube, dass jedem Menschen ein unglaubliches Potential innewohnt, welches oftmals vergraben liegt und zu wertvoll ist, als es zu ignorieren. Rock Your Life! bedeutet für mich Inspiration, Wirksamkeit, Kreativität, Unternehmergeist und Lebensfreude; (...)so viele Menschen wie möglich sollen aus ihrer Passivität erwachen und mit Mut und Freude ihr Leben ausfüllen, um sich zu leben.“ www.rockyourlife.de

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
   

 

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Ibrahim Isamail | Deutschland

Paidaia. Gute Praxis.

Ibrahim Ismail studierte Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität. Für seine Diplomarbeit „Streetwork im sozialen Brennpunkt – Perspektiven einer zeitgemäßen Sozialarbeit“ erhielt er 2008 den Universitätspreis des Rotary Clubs Bochum-Hellweg. Heute koordiniert er das daraus hervorgegangene Projekt „Rückenwind“ und ist Vorstandsvorsitzender der Bildungseinrichtung Paidaia e.V. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage: Wie bringt man sozial benachteiligte Kinder und Jugendlichen, die mit Bildung häufig nur Minderwertigkeitsgefühle und Frustrationserlebnisse assoziieren, dazu, für Bildung empfänglich zu werden? Ismails Antwort auf diese Frage: „Wir zeigen ihnen, dass wir an sie und ihre Fähigkeiten glauben und überzeugt davon sind, dass sie ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen werden;“ – diese Aussage in Rekurs auf die Grundposition von Anton Semjonowitsch Makarenko zu Beginn des 20. Jahrhunderts: „Ich fordere dich, weil ich dich achte, und ich achte dich, weil ich dich fordere.“ www.paidaia.com

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
Kindheit und Gesellschaft IV (2010)
Kindheit und Gesellschaft II (2009)
   

 

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Birgit Franzke | Österreich

Jugend-Intensiv-Programm (JIP). Gute Praxis.

Im Rahmen des JIP/IfS erhalten Jugendliche (zwischen 14 und 18 Jahren), die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden und bereit sind, sich auf eine Veränderung einzulassen, Unterstützung und Begleitung. Die Zielsetzung des Programms besteht in einer Stärkung der Beziehungsfähigkeit der Jugendlichen und in der Initiierung individuell angepasster Entwicklungsprozesse. Der Selbstwert der Jugendlichen wird durch neue Erfahrungen im Ausland gestärkt, die Jugendlichen werden auf ihrem Weg durch neue Zukunftsperspektiven unterstützt, die Familien werden durch räumliche Trennung entlastet und in ihrem Erziehungsverhalten durch professionelle Betreuung gestärkt. Das gesamte Programm umfasst pro Betreuungseinheit einen Zeitraum von ca. 23 Wochen. Ein/e BetreuerIn ist während des gesamten Projekts für 2 Jugendliche zuständig und macht das gesamte Programm mit den Jugendlichen mit: 3 Wochen Vorbereitungszeit – 10 Wochen Auslandsaufenthalt – 10 Wochen Neuorientierung.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Michael Hollenstein | Österreich

Sozialpädagogische Schule und Internat (SPI & SPS). Gute Praxis

Die Sozialpädagogische Schule und das Sozialpädagogische Internat am Jagdberg widmen sich Kindern und Jugendlichen im Pflichtschulalter, deren schulische und persönliche Entwicklung gefährdet ist. Ebenso finden hier Eltern oder Erziehungsberechtigte Hilfe bei erheblichen Erziehungsproblemen. Die gesunde Persönlichkeitsentwicklung in einem ganzheitlichen Verständnis steht im Zentrum der Tätigkeit von Internat und Schule am Jagdberg. Ziel ist die Reintegration in die Familie und die Schule vor Ort. Die Aufnahme erfolgt meist zu einem Zeitpunkt, an dem von den Betroffenen kaum mehr Perspektiven wahrgenommen werden. Die Unterstützung und Entlastung durch Internat und Schule hilft Kindern, Jugendlichen und deren Familien konstruktive Lösungen zu finden. Kinder und Jugendliche haben die Chance, in einem geschützten Rahmen eigene Stärken zu erkennen und Neues zu erproben. Die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien werden gefördert, um deren Eigenständigkeit wiederherzustellen. www.sps.or.at

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Jesco Puluj | Deutschland, Niederlande

Knowmads. Gute Praxis

Knowmad („nomadic knowledge worker“): Gestalter nomadischen Wissens – mutige, verantwortliche, kreative, imaginative Person, die Wandel ermöglicht und mit jedem überall und zu jeder Zeit in ein gestaltendes Arbeiten gehen kann (Eigendefinition der Knowmads frei nach John Moravec). Die Knowmads wollen eine Gemeinschaft von lebenslang Lernenden schaffen - ausgehend von einem 1-Jahres-Training, das um ein weiteres halbes Jahr verlängert werden kann. Das Grundprinzip des Teams ist das Action Learning: „Wir arbeiten mit unseren Köpfen, Herzen und Händen. Zuerst entdecken wir, was um uns vorgeht, dann gestalten wir und beginnen, etwas aufzubauen, in ein Lernsetting zu erweitern und dann eine sozio-ökonomische Verbindung einzugehen“. Zur Gruppe von pro Jahr ca. 30 Knowmads pro Jahr werden Experten aus Wirtschaft, Politik und Medien aus aller Welt eingeladen. www.knowmads.nl

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)   


Atelier 5: Veränderungen im Rollenbild von Vätern - Männer von Morgen

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  Kazim Erdogan| Deutschland, Türkei   

Vätergruppe. Aufbruch Neukölln. Gute Praxis.

Kazim Erdogan wurde 1953 im türkischen Gökceharman geboren. Er war der erste Abiturient in seinem Heimatdorf. 1974 kam der damals 21-Jährige nach Berlin, wo er zunächst illegal lebte. Mit der Immatrikulation im Fach Psychologie bekam er schließlich eine Aufenthaltsgenehmigung. Erdogan war erst Hauptschullehrer, ab 1989 Schulpsychologe. 2003 wechselte er zum Psychosozialen Dienst nach Neukölln, wo er Migranten beriet. 2007 gründete er die „Vätergruppe“ - Deutschlands erste und bisher einzige Gesprächsrunde für türkische und arabische Männer. Kazim Erdogan leitet den Verein „Aufbruch Neukölln“. Für seine Arbeit erhielt er den Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009“. „Wir sollten nicht ständig darüber reden, was uns voneinander unterscheidet und trennt. Vielmehr sollten wir uns Gedanken darüber machen, was uns verbindet und wie wir gemeinsam etwas bewegen können.“ (in: Berlin Deutsch-Türkisch. Einblicke in die neue Vielfalt. Berlin 2008).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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  Marcel Fanke | Österreich     

Offene Jugendarbeit. Jungenarbeit. Gewaltprävention. Gute Praxis.

Marcel Franke ist Sozial- und Kulturpädagoge, freiberuflicher Referent, Koordinator und Jungenarbeiter bei der koje - dem Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung in Bregenz. Seit 18 Jahren ist er in der Offenen Jugendarbeit und im speziellen in der Jungenarbeit tätig. Über die Arbeit mit Jungs haben sich vertieft Themenfelder wie Gewalt- und Gesundheitsprävention ergeben. Seit drei
Jahren ist er ausgebildeter Sexualpädagoge und auch im Bereich sexueller Bildung für Jugendliche tätig.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Väter für die Zukunft. Gute Praxis.

Der Sohn des Forschers und Pädagogen Arno Stern wurde 1971 in Paris geboren. Seine Eltern überließen die Begleitung ihrer Kinder nicht Pädagogen, André besuchte nie eine Schule. Seine Eltern beschreiben es so: „Es war uns ein Anliegen, dass unsere Kinder nicht in ihrer Persönlichkeit eingeschränkt würden. Auch wollten wir ihre Entwicklung in allen Details miterleben.“ Sie eröffneten André während seines ganzen Lebens die Möglichkeit, das zu lernen, was ihn leidenschaftlich interessierte, auf seine eigene Weise und ohne jeden Lehrplan. André spricht 5 Sprachen, er ist ein faszinierender Gitarrist, Komponist, Gitarrenbauer, Computerexperte, Journalist und ein erfolgreicher Autor (mehr zu André Stern unter www.andrestern.com). Er arbeitet u.a. auch mit seinem Vater Arno Stern zusammen. Im Frühjahr 2011 ist ihre gemeinsames Buch erschienen: „Mein Vater - mein Freund“.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

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Psychotherapeut, therapeutischer Gruppenleiter, Sozialarbeiter und Supervisor

Zunächst Gemeinwesenarbeit in der Stadt Philippsburg, seit 1985 Arbeit mit Drogenabhängigen, Beratung und Therapie von Suchtkranken. Ausbildung in Biodynamischer Psychotherapie bei Gerda Boyesen, körperpsychotherapeutische Fortbildungen. Intensive Erfahrung in Tai Chi Chuan (Master K.H.CHU) und anderen Martial Arts, seit 1994 Begegnungen und Erfahrungen mit indianischem Schamanismus, bei Toms Siouxfreunden vom Sisseton Whapeton Reservat in SD USA. Von 2007 bis heute, Ausbildung zum Sozialtherapeuten und Weiterbildung zum Lehrtherapeuten und Supervisor am Fritz Pearls Institut in Hückeswagen. Seit 1990 bis heute Leiter von fortlaufenden Männergruppen.Im Rahmen dieser Arbeit erschien im Jahr 2000 das Buch „Männereinblicke“, Verlag Klemm/Öhlschläger.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)


Atelier 6: Therapeutic Interventions and Social Participation of Children and Adolescents in the Context of Forced Migration (Therapeutische Begleitung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Kontext forcierter Migration)

   

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  Sheila Melzak | Großbritannien   

Kinder-Jugendlichen-Psychotherapie. Psychotraumatologie.

Sheila Melzak war langjährige Leiterin der ‘Child and Adolescent Psychotherapy’ an der ‘Medical Foundation, Caring for Victims of Torture’ in London. Ihr Schwerpunkt lag auf der therapeutischen Begleitung von Flüchtlingskindern und –jugendlichen aus Afrika, Asien und Ex-Jugoslawien. Im Jahr 2008 gründete Melzak BAOBAB, eine Institution für die therapeutische Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die jedes Jahr – traumatisiert durch die Effekte politischer Gewalt – in großer Zahl Großbritannien erreichen. Die Kinder und Jugendlichen stammen hierbei aus 22 verschiedenen Ländern und besitzen vielfältige ethnische Hintergründe; einige der Kinder und Jugendlichen waren Kindersoldaten, viele waren sexuell missbraucht worden. Alle haben in ihrem jungen Leben Folter, organisierte Gewalt und tiefgreifende persönliche Verluste erfahren.

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)


Atelier 7: Organisationsentwicklung und Neurowissenschaften

luc_ciompi_2011.jpg         Luc Ciompi | Schweiz   

Sozialpsychiatrie. Psychotherapie. Affektforschung. Begründer des Konzeptes der ‚Affektlogik’

Prof. Dr. med. emer. Psychiater und Psychotherapeut. Bis 1994 Direktor der Sozialpsychiatrischen Univ.Klinik Bern. Begründer von „Soteria Bern“. (Gemeinwesenorientierte Versorgungs-, Rehabilitation- und Kriseninterventionsformen in der Behandlung psychischer Erkrankungen). Nach 50 jähriger klinischer Praxis, verbunden mit 10 jähriger Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Fühlen und Denken, begründet Ciompi das Konzept der ‚Affektlogik‘, das ein erweitertes Verständnis von Psychischer Erkrankung ermöglicht. Weitere Forschungsschwerpunkte: Kurz- / Langzeitdynamik, Krisenintervention und Einflüsse des sozialen Umfeldes auf die Rehabilitation bei psychischen Störungen. Bis 1997 Präsident der Schweiz. Gesellschaft für Sozialpsychiatrie. 1986 Stanley-Dean-Award der American Academy of Psychiatry. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen (250 Beiträge in wissenschaftlichen Formaten), 14 eigene Bücher und 50 Beiträge bei weiteren Buchpublikationen. Heute ist Prof. Dr. med. emer. Dr. h. c. freier wissenschaftlicher Buchautor und Publizist. Er ist im Bereich Beratung und Supervision tätig und widmet sich der Computerforschung zum Konzept der Affektlogik. Luc Ciompi lebt in Belmont-sur-Lausanne, Schweiz..

Teilnahme an den Symposien:
Kindheit und Gesellschaft V (2011)
Kindheit und Gesellschaft III (2009)

 

barbara_guwak.jpg         Barbara Guwak | Österreich   

Systemische Organisationsberatung. Prozessgestaltung.

Geschäftsführerin der promitto organisations- und politikberatung gmbh, Psychologin, Unternehmenberaterin, Systemische Organisationsberatung und Prozessgestaltung, Coaching, Supervision, Einsatz neuer Medien in Veränderungsprozessen, Facilitator Ausbildung nach der Theory U der FU Berlin und School of Facilitating, Weiterbildungen in Provokativer Theorie (Frank Farrelly, USA), Storytelling (Goldmund, München) und Gruppendynamik.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

claus_lamm.jpg         Claus Lamm | Österreich   

Psychologie. Biologische Psychologie.

Claus Lamm (geboren in Lustenau) studierte Psychologie. Dzt. hält er eine Professur für Biologische Psychologie an der Fakultät für Psychologie am Institut für Klinische, Biologische und Differentielle Psychologie der Universität Wien. Davor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-doc) am Nationalen Institut für Gesundheit und Medizinische Forschung, Bron, Frankreich (2005) / Research Associate, Department of Psychology, The University of Chicago, USA (2006-2008) / Assistant Professor am Labor für Soziale und Neuronale Systemforschung, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Zürich (2008-2010). Seine Forschungsschwerpunkte sind: a) Interdisziplinäre Erforschung der Grundlagen menschlichen Sozialverhaltens und -erlebens, insbesondere neuronale und biologische Grundlagen von Empathie und Mitgefühl, Prosozialem Verhalten, Altruismus und Egoismus; b) Neuronale und biologische Grundlagen affektiver und kognitiver Informationsverarbeitung; c) Verwendung und Optimierung neurowissenschaftlicher Methoden zur Untersuchung mentaler Prozesse.

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)

 

patrizia_nanz.jpg         Patrizia Nanz | Deutschland   

Politikwissenschaft. Politische Theorie. Zivilgesellschaftliche Partizipation.

Studium der Politikwissenschaft, Philosophie, Publizistik und Literaturwissenschaft; (sprachphilosophische Magisterarbeit bei Jürgen Habermas). Seit 2002 ist Patrizia Nanz Professorin für Politische Theorie an der Universität Bremen. Seit über zehn Jahren forscht sie zum Thema „Zukunft der Demokratie“ (Max-Planck-Institut/Bonn, Centre for the Study of Democracy/London, MIT-Cambridge/USA) und gilt in Europa als einflussreiche Expertin für zivilgesellschaftliche Partizipation und Bürgerbeteiligung; (2003-2004 als Mitglied der High Level Expert Group des Europarats zur „Zukunft der Demokratie“, Schwerpunkt: Kulturelle Pluralität und Integration). Zusammen mit Archon Fung von der Harvard University lancierte Patrizia Nanz Participedia.net, eine Wiki-Plattform für Praktiker und Forscher, die weltweit Initiativen von Bürgerbeteiligung erfasst, beschreibt und bewertet. 2009 gründete sie das European Institute for Public Participation (EIPP).

Teilnahme an den Symposien: Kindheit und Gesellschaft V (2011)