World Peace Game

Hard, Bregenz, Leiblachtal, Lindau, Walgau, Vaduz ... 300 junge Leute waren aktiv

Junge Botschafterinnen aus dem World Peace Game laden ein, Lösungen in der konkreten Welt zu entwickeln.

Junge Menschen aus verschiedenen Gemeinden am Bodensee haben seit April 2016 in bisher 7 Spielen um Lösungen für globale Krisensituationen gerungen - und gewonnen: Das World Peace Game wurde von John Hunter entwickelt, einem Pädagogen und vielfach ausgezeichneten Bildungsberater. An diesem Prozess waren 10- bis 14-jährige Teens beteiligt. Anhand eines Modells mit vier Ebenen - Land, Wasser, Luftfahrt und Weltall – arbeiten die jungen Menschen die Herausforderungen verschiedener Staatengemeinschaften durch. Um die Aufgaben des Spiels zu lösen, ist langfristig-strategisches Denken erforderlich: Die jungen Menschen müssen komplexe Probleme erkennen, Informationen filtern, Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten, schnell Entscheidungen treffen und diese revidieren, wenn sie ins Nichts führen oder zu scheitern drohen. Im Spiel lernen sie, mitfühlende Entscheidungen zugunsten des Zusammenlebens aller Menschen unseres Planeten zu treffen.

In Vorarlberg haben das Spiel zwischenzeitlich mehr als 240 Teens gespielt, im Laufe des Jahres 2017 werden es im Vierländereck A-CH-FL-D über 300 junge Leute sein. Aus den ersten Spielen haben sich Initiativgruppen aus Hard, Bregenz und dem Leiblachtal gebildet. Diese Gruppen sind auch in der konkreten Welt bereit, Lösungen herbeiführen … erste Veranstaltungen fanden am 22. Feber 2017, am 31. Mai und am 27. September 2017 im Vorarlberg Museum und am 18. März 2017 im hokus Hohenweiler statt. "Jung & Weise": Unter diesem Titel laden die jungen Leute zum Generationendialog und freuen sich auf konstruktiven Austausch und ein generationenübergreifendes Zusammenwirken!

Video: Generation Waithood? Zur Mitwirkung junger Menschen in unserer Gesellschaft